Derzeitiger Chelsea-Coach blickt zurück

Tuchel über PSG-Aus: "Entlassungsgespräch dauerte nur zwei Minuten"

Tuchel war von Juli 2018 bis Dezember 2020 Trainer bei Paris Saint-Germain.
Tuchel war von Juli 2018 bis Dezember 2020 Trainer bei Paris Saint-Germain. Foto: Imago

Thomas Tuchel wurde als Cheftrainer von Paris Saint-Germain am Tag vor Heiligabend entlassen - trotz 4:0-Sieg gegen Strasbourg. Nun blickt der derzeitige Teammanager des FC Chelsea auf sein kurioses Aus zurück.

Das Aus bei Paris Saint-Germain sei für Thomas Tuchel, wie er im Interview mit Sky schilderte, "sehr überraschend" gewesen. Der 47-Jährige blickte zurück und sagte: "Am Abend des 22. Dezember habe ich es zum ersten Mal gefühlt, weil ich ein Gespräch mit meinem Sportdirektor (Leonardo; d. Red.) hatte. Am 23. vor dem Spiel habe ich es erneut gefühlt." Zu diesem Zeitpunkt sei es für den gebürtigen Schwaben aber "nur eine Möglichkeit" gewesen, dass er tatsächlich entlassen werden könnte.

 

 

Aus fühlte sich für Tuchel erst "nicht real" an

"Es hat sich aber nicht real angefühlt", stellte er klar und berichtete, wie es nach dem 4:0-Sieg ablief: "Dann hatte ich das Gespräch, das nur zwei Minuten war, weil es für mich auch nicht viel mehr zu sprechen gab." Leonardo habe ihm lediglich gesagt, dass es vorbei sei. "Dann bin ich gegangen", so Tuchel, "und ich habe ihn gebeten, das meinem Staff zu sagen". Nur wenige Wochen nach seiner Entlassung in Paris heuerte er bereits mit dem FC Chelsea bei einem neuen Top-Klub an. Dort besitzt er noch einen Vertrag bis 2022.

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Adrian Kuehnel  
05.04.2021

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