Chelsea gab dem BVB einen Korb

Tuchel über Poker um Hudson-Odoi: "Es war eine sehr einfache Entscheidung"

Thomas Tuchel (Foto) wollte Callum Hudson-Odoi kurz vor Transferschluss auf keinen Fall zum BVB ziehen lassen. Foto: Imago.
Thomas Tuchel (Foto) wollte Callum Hudson-Odoi kurz vor Transferschluss auf keinen Fall zum BVB ziehen lassen. Foto: Imago.

Borussia Dortmund wollte sich kurz vor der Schließung des Transferfensters mit Callum Hudson-Odoi verstärken. Der FC Chelsea schob einem Wechsel jedoch den Riegel vor. Laut Thomas Tuchel hatten die Blues nicht im Sinn, Hudson-Odoi kurz vor der Transfer-Deadline abzugeben.

Nachdem sich bereits der FC Bayern erfolglos um einen Transfer von Callum Hudson-Odoi bemüht hat, versuchte Borussia Dortmund in den vergangenen Wochen sein Glück. Dem Vernehmen nach wollte Schwarzgelb den Flügelspieler vom FC Chelsea ausleihen, kurz vor der Transfer-Deadline am 31. August wollten die Blues ihr Eigengewächs aber um jeden Preis halten.

Tuchel: Keine Chance für Wechsel zum BVB

 

 

 

 

Angesprochen auf den geplatzten Transfer erläuterte Thomas Tuchel gemäß dem italienischen Transfer-Experten Fabrizio Romano: "Es war eine sehr einfache Entscheidung. Es gab für Hudson-Odoi keine Chance, am letzten Tag 'Ja' zu Borussia Dortmund zu sagen." Der Chelsea-Coach betonte: "Für ihn persönlich war es vielleicht eine gute Gelegenheit, für uns war es aber unmöglich. Ich sehe jeden Tag einen stärkeren Callum im Training."

Auch unter Tuchel (noch) kein Stammspieler

Hudson-Odoi steht noch bis 2024 an der Stamford Bridge unter Vertrag. Seit Thomas Tuchels Amtsantritt im Januar kam der 20-Jährige in 20 Partien über 1070 Spielminuten zum Zug. In dieser Saison feierte Hudson-Odoi erst beim Sieg über Aston Villa (3:0) am vierten Spieltag seinen ersten Premier-League-Einsatz. Wie viele Startelfeinsätze angesichts des großen Konkurrenzkampfes hinzukommen werden, ist offen.

Florian Bajus  
12.09.2021