Franzose fehlt noch Wochen

Trotz Wermutstropfen Zagadou - Kehl: "Der Kader füllt sich langsam"

Zagadou muss sich noch einige Wochen gedulden. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Zagadou muss sich noch einige Wochen gedulden. Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Borussia Dortmund bestreitet am Montag ein Testspiel gegen Sparta Rotterdam. Die Partie soll das Comeback von Marco Reus mit sich bringen. Daneben dürften auch Neuzugang Reinier und der wieder fitte Mahmoud Dahoud erste Einsätze absolvieren. Sebastian Kehl freut die größere Personaldecke.

"Am Montag wird man hier das ein oder andere Gesicht auf dem Platz sehen, das wir zuletzt schmerzlich vermisst haben. Der Kader füllt sich langsam", zitieren die Ruhr Nachrichten den Lizenzspielerleiter. Allerdings ist die absolute Entspannung der Lage noch nicht festzustellen. "Der ein oder andere wird noch Zeit brauchen", weiß Kehl. Definitiv gilt dies für die noch längere verletzten Profis. Neben Mateu Morey und Marcel Schmelzer trifft dies auch auf Dan-Axel Zagadou zu, den der BVB schmerzlich vermisst. Der Innenverteidiger, der zumindest in der Dreierkette wohl seinen Stammplatz sicher gehabt hätte, fehlt dem BVB noch eine offiziell nicht bestimmte Zeit lang.

"Für Zagadou und uns sehr ärgerlich"

Kehl grenzt immerhin ein, dass es sich um "ein paar Wochen" handle. Beim Franzosen hatte der Klub bisher nur Knieprobleme als Grund angegeben, der Ex-Kapitän konkretisiert nun: "Es ist für ihn und für uns sehr ärgerlich, dass ihn erneut eine Außenbandverletzung zur Pause zwingt." Schon im April hatte Zagadou eine solche Blessur davon getragen, seinerzeit fehlte er insgesamt in sieben Bundesliga-Partien. Heuer stammt die Verletzung aus dem Trainingslager Mitte August. Sollte es auf eine ähnliche Ausfalldauer hinauslaufen, stünde Zagadou dem BVB erst Mitte Oktober wieder zur Verfügung.

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Lars Pollmann  
04.09.2020