Bobic rechnete mit früherem Abschluss

Trotz Verzögerung: Hütter und Eintracht bleiben zusammen

Hütter steht bei Eintracht aktuell bis Saisonende unter Vertrag. Foto: Alexander Scheuber/Getty Images
Hütter steht bei Eintracht aktuell bis Saisonende unter Vertrag. Foto: Alexander Scheuber/Getty Images

Die Vertragsverlängerung von Adi Hütter als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt galt bereits Ende Juni als Formsache. Seinerzeit rechnete Sportchef Fredi Bobic öffentlich damit, Anfang August Nägel mit Köpfen machen zu können. Zur Monatsmitte steht der Abschluss der Gespräche aus.

Die Verzögerung öffnet Spekulationen die Tür. Stellt der Österreicher etwas neue Forderungen, beim Gehalt etwa oder in Sachen Neuzugänge? Laut der Bild-Zeitung ist das nicht der Fall. Dem Boulevardblatt zufolge befinden sich beide Seiten weiterhin im guten Austausch und liegen einer endgültigen Einigung nahe. Demnach habe sich Hütter lediglich mehr Denkzeit erbeten, weil seine Konzentration auf der Europa League lag. Nach dem Aus gegen den FC Basel tankt der Übungsleiter im Kurzurlaub Kraft, nach der Rückkehr in der kommenden Woche könnte es nun fix gehen.

Vertragslaufzeit noch Gesprächsgegenstand?

Offen sei dabei allerdings womöglich noch die Vertragslaufzeit. Dem ehrgeizigen Hütter, der bisweilen auch bei Klubs aus anderen Gewichtsklassen als Eintracht gehandelt wird, soll die sportliche Perspektive besonders wichtig sein. Nach zwei Jahren voller europäischer Abenteuer wirft die Coronakrise den Verein in seiner Entwicklung durchaus zurück. Deshalb sei denkbar, dass sich Hütter nur auf eine kurzzeitige Verlängerung seines bis 2021 gültigen Kontrakts einlässt, um nötigenfalls eine Exit-Strategie zu besitzen. Grundsätzlich aber sieht sich der Coach weiter bei Eintracht Frankfurt. Und soll sich sogar darauf freuen, in der neuen Saison ohne internationalen Wettbewerb Grundlagenarbeit im Training betreiben zu können.

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Lars Pollmann  
15.08.2020