Köln will keinen Wechsel um des Wechsels Willen

Trotz Sieglos-Serie: Kein Ultimatum für Gisdol

Gisdol wartet seit 16 Spielen auf einen Sieg in der Bundesliga. Foto: Ronald Wittek - Pool/Getty Images
Gisdol wartet seit 16 Spielen auf einen Sieg in der Bundesliga. Foto: Ronald Wittek - Pool/Getty Images

Trotz der Niederlage gegen den FC Bayern hat sich die Stimmung in der Domstadt eher verbessert als verschlechtert. Der 1.FC Köln hielt gegen den Branchenprimus besser mit als erwartet beziehungsweise befürchtet. Auch die Position von Markus Gisdol gilt als gestärkt.

Der Cheftrainer hat inzwischen 16 Bundesligaspiele ohne Sieg am Stück zu verantworten. Die vielzitierten Mechanismen des Geschäfts würden deshalb langsam aber sicher nahelegen, dass es für den Übungsleiter um seinen Posten geht. Doch bei den Geißböcken sitzt er laut eines Berichts von Sport Bild weiterhin recht fest im Sattel. Demnach erlegt der Klub seinem Coach kein Ultimatum auf. Zwar sollen gegen Werder Bremen und oder Union Berlin endlich dreifach Zähler her, eine schwarz-weiß-Betrachtung der Trainerposition soll es aber nicht geben.

Vertragsverlängerung vor der Saison

Zeigt Köln ordentliche Leistungen wie zuletzt, muss Gisdol auch ohne Sieg nicht um seinen Job fürchten. Neben der Steigerung der Mannschaft in vergangenen Partien spielen dabei auch andere Faktoren eine Rolle. So wolle der Klub dem Magazin zufolge die Zahlung einer Abfindung an das Trainerteam vermeiden, nachdem es erst vor Saisonbeginn vorzeitig eine Vertragsverlängerung bis 2023 erhielt. Zudem stelle die Vereinsführung einen Mangel an Alternativen auf dem Markt fest. Für einen Trainerwechsel um eines neuen Impulses wegen ist es wohl zu früh. Mit zwei Remis und vier Niederlagen steht der 1.FC Köln aktuell auf Tabellenplatz 16.

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Lars Pollmann  
04.11.2020