Coman und Gnabry "kennen Philosophie besser"

Trotz schleppendem Start - Ribery: "Ich glaube an Leroy Sane"

Sane erfüllt die Erwartungen noch nicht vollends. Foto: CHRISTOF STACHE/POOL/AFP via Getty Images
Sane erfüllt die Erwartungen noch nicht vollends. Foto: CHRISTOF STACHE/POOL/AFP via Getty Images

Leroy Sane kam im Sommer als designierter Superstar der Bundesliga zum FC Bayern. Seine ersten Monate nach dem Top-Transfer von Manchester City verliefen insgesamt etwas ernüchternd. Franck Ribery spricht einem seiner Nachfolger auf den Flügeln des Rekordmeisters aber Mut zu.

"Ich glaube an Leroy, weil er noch jung ist, Qualität und Talent hat", so der Franzose gegenüber Sport Bild. Bisher stehe der deutsche Nationalspieler durchaus verständlicherweise etwas im Schatten von Kingsley Coman und Serge Gnabry. "Sie sind länger im Verein und kennen daher die Spielphilosophie des Trainers schon besser", erklärt Ribery. Den Konkurrenzkampf auf den Positionen auf den offensiven Außenbahnen sieht er derweil als durchaus fruchtbar.

"Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen"

"Sane kommt von Manchester City, einem großen Klub, wo er bereits bei großer Konkurrenz seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Aber Fußball ist nicht einfach, es geht um viele Faktoren", so Ribery weiter. Er glaube nicht, dass der teure Neuzugang mit der Konkurrenzsituation ein größeres Problem habe. Die entsprechende Haltung sei für einen Spieler beim FC Bayern ganz entscheidend. "Auf der Bank zu sitzen sollte kein Grund sein, den Kopf hängen zu lassen. Auch in 20 Minuten kann man den Unterschied machen", so Ribery.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
20.01.2021