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Trotz PSG-Ärger: Messi gegen Brasilien für 90 Minuten eingeplant

Messi soll im Klassiker gegen Brasilien auf voller Höhe sein. Foto: Getty Images
Messi soll im Klassiker gegen Brasilien auf voller Höhe sein. Foto: Getty Images

Die dritte und letzte Länderspielpause der laufenden Saison sorgt einmal mehr für so manchen Ärger. Am prominentesten ist derzeit wohl der Zwist zwischen Paris Saint-Germain und dem argentinischen Verband, der Lionel Messi zu den prestigeträchtigen Spielen gegen Uruguay und Brasilien einbestellt hat.

Der sechsfache Weltfußballer, der bei PSG bislang eher durchwachsen angekommen ist, fehlte dem Nobelklub zuletzt gegen RB Leipzig und Girondins Bordeaux mit Knieproblemen. Leandro Paredes wurde sogar nominiert, obwohl er Paris seit den Länderspielen im Oktober gar nicht zur Verfügung stand. "Wir sind nicht damit einverstanden, dass ein Spieler, der für uns nicht in körperlicher Verfassung ist, zur Nationalmannschaft gehen darf", echauffierte sich Sportdirektor Leonardo gegenüber der Tageszeitung Le Parisien.

Alles für das Duell mit dem Erzrivalen

Der argentinische Verband zeigt sich davon unbeeindruckt. Wie das Portal TyC Sports berichtet, soll Messi beim letzten WM-Qualifikationsspiel des Jahres kommende Woche gegen Brasilien über die vollen 90 Minuten mitwirken. Darauf werde Nationaltrainer Lionel Scaloni den Angreifer beim Spiel gegen Uruguay mit einem Teileinsatz vorbereiten, heißt es weiter, wobei noch offen sei, ob er von der Bank oder aus der Startformation heraus erfolgt. Auch bei Paredes deutet demnach einiges auf einen Einsatz gegen Brasilien hin. Der amtierende Copa-America-Sieger liegt nach elf Spieltagen in der WM-Qualifikation hinter dem Erzrivalen auf Rang zwei, hat einen deutlichen Vorsprung auf Uruguay auf dem fünften Rang. Die Mannschaft, die nach 18 Spieltagen diesen Platz belegt, muss das Ticket für Katar in interkontinentalen Playoffs lösen.

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Lars Pollmann  
09.11.2021