Schafft Königsblau die Rückholaktion?

Trotz Gehaltsobergrenze: So könnte Kolasinac zu Schalke zurückkehren

Sead Kolasinac im Mai 2017 im Trikot des FC Schalke 04. Kurz danach wechselte er auf die Insel, zum FC Arsenal.
Sead Kolasinac im Mai 2017 im Trikot des FC Schalke 04. Kurz danach wechselte er auf die Insel, zum FC Arsenal. (Foto: Imago)

Im Sommer 2017 wechselte Sead Kolasinac vom FC Schalke 04 zum FC Arsenal. Bereits im vergangenen Jahr waren die Knappen an einer Rückholaktion interessiert, in dieser Transferperiode soll es nun in Form einer Ausleihe geschehen. Im Weg steht nur das große Gehalt, wofür es aber bereits Lösungsansätze gibt.

Auch, wenn Kolasinac in den vergangenen drei Jahren in der Premier League jeweils immer auf mindestens 24 Einsätze kam, gehört der Linksverteidiger bei den Nord-Londonern nicht zur festen Größe. Laut Sky-Informationen möchten die Gunners den 27-Jährigen für die kommende Saison abgeben. Wunschabnehmer Nummer eins: der FC Schalke 04! Arsenal könnte sich den Deal vorstellen, Kolasinac wäre bereit und der FC Schalke sowieso. Problem nur: Der gebürtige Karlsruher verdient in England jährlich um die acht Millionen Euro.

Lösungsansätze für Salary Cap

Als erster Bundesligist hatten die Gelsenkirchener in diesem Sommer angekündigt, den Maximalbetrag von von 2,5 Millionen Euro Jahresverdienst pro Spieler nicht überschreiten zu wollen. Damit liegt Schalkes Gehaltsobergrenze weiter unter dem, was Kolasinac in England verdient. Doch auch dafür gibt es Lösungsansätze: Der ehemalige U-Nationalspieler Deutschlands soll wohl bereit sein, für einen Teil seines Gehaltes zu verzichten, extra um zu den Knappen zurückzukehren. Ein weiteres positives Signal gab der FC Arsenal, der einen Teil des Jahresverdienstes selbst übernehmen würde. Sollten die Schalker das Gehalt mit Hilfe aller Parteien so weit drücken können, stände einer Rückholaktion wohl nichts mehr im Weg.

 

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Tom Jacob  
24.08.2020