Gute Zeiten in der Krise

Trotz Corona: Sponsoren-Plus bei Gladbach

Gladbach mit einem klassischen Look, der auch noch Kohle bringt. Foto: Lars Baron/Getty Images
Gladbach mit einem klassischen Look, der auch noch Kohle bringt. Foto: Lars Baron/Getty Images

Borussia Mönchengladbach präsentiert sich zur neuen Saison in neuem Gewand. Nicht nur hat sich das Design des Trikots geändert, wie es bei den meisten Klubs Usus ist. Auch die Aufdrucke der Sponsoren sind neu. Und zeugen von der Strahlkraft von Gladbach selbst in der Coronakrise.

Der bei vielen Fans ungeliebte Gelbe Balken der Postbank prangt nicht mehr auf der Brust, stattdessen das dezentere Logo des Finanzdienstleisters Flatex. Laut der Rheinischen Post fließen dafür jährlich etwa zehn Millionen Euro, eine Steigerung von knapp drei Millionen im Vergleich zum Vorgänger als Hauptsponsor. Am Ärmel war zuletzt die H-Hotel-Gruppe zu sehen, nunmehr hat der französische Elektro-Händler Sonepar übernommen. Gladbach verzeichnet hier dem Lokalblatt zufolge einen Zuwachs von immerhin rund einer Million Euro.

Acht Millionen Euro plus seit 2018

Beide Deals kamen trotz der Coronakrise und ihrer Auswirkungen auf die internationalen Märkte zustande. Darauf können sich die Verhandlungsführer der Borussia durchaus etwas einbilden. Die Marke Gladbach macht etwas her, nicht zuletzt dank der Qualifikation zur Champions League. Der Trend startete jedoch schon deutlich vor dem erfolgreichen Saison-Abschluss: Schon der Wechsel bei den Ausrüstern, von Kappa zu Puma, brachte 2018 eine deutliche Steigerung. Dem Bericht zufolge haben sich Einnahmen aus den drei Sponsorings, die auf dem Trikot zu sehen sind, nach dem Abschied von Kappa um stolze acht Millionen Euro erhöht. Damit gehört Gladbach inzwischen zur Spitzengruppe der Bundesliga.

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Lars Pollmann  
11.08.2020