Entscheid gegen Kruse-Transfer

'Trendwende geschafft': Hertha trotz wenig Punkten zufrieden

Schwarz hat Hertha vorangebracht. Foto: Getty Images
Schwarz hat Hertha vorangebracht. Foto: Getty Images

Hertha BSC verbringt die Länderspielpause auf Tabellenplatz 13 und damit vermeintlich im gesicherten Mittelfeld. Tatsächlich trennt die Alte Dame nur ein Zähler von Rang 17. Die Leistungen der Mannschaft sind aber besser, als diese Marke vermuten lässt.

Mit Ausnahme des Stadtderbys bei Union Berlin zum Saisonauftakt und des Heimspiels gegen Borussia Dortmund waren die Hauptstädter in keiner Partie die deutlich schlechtere Mannschaft, sie haben sich nur zu selten mit Punkten belohnt. Die Hoffnung lautet, dass sich das Glück dahingehend im weiteren Verlauf der Hinrunde noch wendet. Intern wird jedenfalls laut eines Berichts von Sport Bild ein deutlicher Aufwärtstrend registriert. Fredi Bobic und Sandro Schwarz sollen sich einig sein, das Zwischenfazit nach dem Fast-Abstieg am Ende der Vorsaison lautet demnach: 'Wir haben die Trendwende geschafft'. 

Enge Zusammenarbeit zwischen Bobic und Schwarz

Entscheidend sei dabei vor allem die gute Zusammenarbeit des Sportchefs mit dem Chefcoach. Anders als etwa zwischen Bobic und Pal Dardai passe es zwischen dem Ex-Profi und Schwarz sehr gut, sie sprechen etwa bei Transfers dieselbe Sprache. Zudem legt das Duo bei Hertha wieder größeren Fokus auf mannschaftliche Geschlossenheit, weswegen nicht immer die besten Einzelspieler auf dem Feld stehen, aber das Kollektiv besser funktioniert, als es die ergatterte Punktzahl bisher aussagt.

Entscheidung gegen Kruse-Transfer

Vor diesem Hintergrund herrscht wohl auch bei einer zuletzt bisweilen diskutierten Personalie Einigkeit. Eine Verpflichtung von Max Kruse, der beim VfL Wolfsburg aussortiert wurde und im Januar wechseln soll, wenn nicht zuvor schon sein Vertrag aufgelöst wird, ist für Hertha BSC dem Magazin zufolge kein Thema. Kruse soll in der Bundesliga nach Optionen Ausschau halten, als Wahl-Berliner hätte die Alte Dame nahegelegen. In der Vergangenheit hätte der Klub wegen der unbestrittenen spielerischen Klasse von Kruse womöglich darüber hinweggesehen, dass seine Verpflichtung das Gleichgewicht in der Kabine bisweilen negativ beeinträchtigen könnte.

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Lars Pollmann  
21.09.2022