Viele Spekulationen

Trapp zu Rennes? Deshalb ergibt dieses Gerücht keinen Sinn

Kevin Trapp gibt die Richtung bei der Eintracht vor.
Kevin Trapp gibt die Richtung bei der Eintracht vor. Foto: Getty Images

Kevin Trapp zählt zu den stärksten Torhütern der Bundesliga und gilt, wenn das Angebot stimmt, bei Eintracht Frankfurt daher als nicht unverkäuflich. Dennoch ergeben die Spekulationen rund um den Schlussmann nur wenig Sinn.

Nun soll als Stade Rennes um Kevin Trapp buhlen. An dieser Stelle muss gesagt werden: In Print-Zeiten, als der Onlinejournalismus noch nicht diese Wucht entwickelt hat, wäre dieses Gerücht wohl nicht einmal in den Randnotizen der Zeitungen aufgetaucht. Freilich konnte sich der Klub für die Champions League qualifizieren, doch damit sind die Franzoen nicht automatisch ein Thema für den Keeper.

Trapp will im Fokus von Löw bleiben

Zur Erinnerung: Trapp unterschrieb völlig bewusst einen Fünf-Jahres-Vertrag bei Eintracht Frankfurt. Der Schlussmann geht nun in seine insgesamt sechste Saison bei den Hessen, er zählt zu den Topverdienern, Leistungsträgern und ist im gesamten Verein anerkannt. Zudem steht die Europameisterschaft an und er wird nicht zu Teams wechseln, die Bundestrainer Joachim Löw nicht im Blick hat.

Rennes nicht attraktiv genug

Zudem hat der 30-Jährige das vollste Vertrauen von Trainer Adi Hütter, der schon im Juli sagte: "Ich habe ihn angerufen und klar gesagt, dass er meine Nummer 1 bleiben wird." Bei einem "Über-Angebot" müsse man reden, die von der französischen Plattform spekulierten rund acht bis zehn Millionen Euro sind ein solches aber nicht. Das Gerücht ergibt in der Gesamtheit so keinen Sinn.

Bislang keine "irre Wende" bei Trapp

Denn auch Trapp selbst stellte frühzeitig klar: "Ich plane hier meine Zukunft und habe nicht die Absicht zu wechseln." Es gibt also bislang keine "irre Wende" und auch die Berichte über einen Abgang zu Rennes können zur Seite geschoben werden. Da die Topklubs aus Spanien und England - zwei Ligen, die tatsächlich reizen könnten - auf der Torhüterposition stark besetzt sind, ist ein Abgang eher unwahrscheinlich.

Christopher Michel  
18.09.2020