Frankfurts Nationaltorhüter spricht Klartext

Trapp: "Habe nie über einen Transfer nachgedacht!"

Kevin Trapp stand bei der Eintracht zuletzt im Blickpunkt. Foto: Getty Images

Erst Abwanderungsgerüchte, dann heftige Kritik von einer ehemaligen Torhüterlegende: Kevin Trapp hat bei Eintracht Frankfurt zwei spezielle Wochen hinter sich und nahm nun selbst Stellung zu den Ereignissen. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Unterschrieben hat Frankfurts Kevin Trapp Medienberichten zufolge nach schon fast bei der Hertha in Berlin, selbst angeboten habe er sich hingegen bei Real Betis in Spanien, wie Sportbild exklusiv berichtete. Mit den Gerüchten um seine Person räumte der 30-Jährige nun auf und verwies diese ins Reich der Fabeln. Gerade auf die Meldung, dass sein Berater mit ihm hausieren geht, reagierte er gereizt: "Das hat mich verwirrt. Ich habe hier für fünf Jahre unterschrieben, plane hier meine Zukunft. Ich habe nie über einen Transfer nachgedacht. Meine Absicht ist es nicht zu wechseln", lautete seine Stellungnahme gegenüber Medienvertretern am Freitag.

Gespräche mit Hütter und Bobic

Natürlich habe auch er im Urlaub Wind von den Spekulationen bekommen, sich aber eigentlich nicht näher damit beschäftigen wollen: "Gelesen habe ich es nicht, aber es kam natürlich an. Das Thema war für mich nicht so groß wie für die Medien scheinbar." Nach Gesprächen mit Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Fredi Bobic "waren die Dinge schnell klar." Ohnehin hätten die Verantwortlichen nicht öffentlich von einem Trapp-Verkauf gesprochen, sondern nur davon, "dass die Situation speziell ist und man nichts ausschließen kann." 

Hintertür bleibt offen

Inmitten der Gerüchtephase setzte der Nationaltorhüter zwischenzeitlich auch ein eigenes Statement und beruhigte so die Frankfurter Fans. Unter einem Instagrampost der Eintracht kommentierte er, dass er sich auf die neuen Torwarttrikots freue. Auf Nachfrage von fussball.news meinte Trapp zwar: "Das sollte kein versteckter Hinweis sein. Ich habe mich nur bemerkbar gemacht." Ein Schmunzeln konnte aber auch er sich nicht verkneifen. Vorerst erteilte Frankfurts Schlussmann den Gerüchten eine Absage, lässt aber doch noch eine Hintertür offen: "Ich kann die Zukunft nicht voraussagen. Niemand weiß, was passiert, aber meine Absicht ist es nicht."

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Benjamin Heinrich  
31.07.2020