Eintracht-Remis

Trapp: "Die anderen Unentschieden tun viel mehr weh"

Frankfurts Keeper Kevin Trapp kann nur zusehen, wie Poulsens Abschluss im langen Eck einschlägt. Foto: Getty Images

Eintracht Frankfurt spielte gegen RB Leipzig 1:1. Für die Hessen war es bereits das fünfte Unentschieden am 8. Spieltag. Eines über das sich Schlussmann Kevin Trapp nicht ärgerte.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Fünf Unentschieden in acht Spielen für Eintracht Frankfurt, von vier Heimspielen endeten gar drei Remis. "Wenn man das Spiel heute sieht, ist es ein gutes Unentschieden. Die anderen davor tun natürlich viel mehr weh", erklärte Eintrachts Torhüter Kevin Trapp nach der Partie. Die Gegner bei den Unentschieden zuvor: Arminia Bielefeld (1:1), 1. FC Köln (1:1), Werder Bremen (2:2), VfB Stuttgart (2:2). Punktverluste, die die Hessen bislang eine bessere Platzierung in der Bundesliga gekostet haben.

Ärger über Poulsens Traumtreffer

Gegen RB Leipzig ging das Team von Trainer Adi Hütter in Führung. Bereits vor der Pause erzielte Aymen Barkok den Führungstreffer für die Frankfurter (43. Minute). Doch der eingewechselte Yossuf Poulsen egalisierte den Treffer (57.) mit einem sehenswerten Abschluss. "Er wollte einfach irgendwie den Fuß dranhalten. Natürlich ein super Tor, das insgesamt schwer zu verteidigen ist. Das ist dann auch die Qualität von Leipzig. Es ärgert einen trotzdem", nahm Trapp Stellung zum Gegentreffer, der erneut zwei Punkte mehr verhinderte.

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Benjamin Heinrich  
22.11.2020