Grieche sollte erster Einkauf werden

Transferfenster für Köln verflucht? Limnios positiv getestet

Limnios (m.) wurde bei der Nationalmannschaft getestet. Foto: ARIS MESSINIS/AFP via Getty Images
Limnios (m.) wurde bei der Nationalmannschaft getestet. Foto: ARIS MESSINIS/AFP via Getty Images

Knapp vier Wochen vor der Schließung des Transferfensters in den europäischen Top-Ligen nimmt Ron-Robert Zieler einen Sonderstatus ein. Der geliehene Torhüter ist der einzige Neuzugang beim 1.FC Köln. Dimitrios Limnios soll sich dazu gesellen, wurde nun aber positiv auf Corona getestet.

Dies berichten verschiedene Medien übereinstimmend, die Geißböcke bestätigten es gegenüber dem Express. Der griechische Nationalspieler kann deshalb nicht zum Medizincheck nach Köln reisen. Sollte sich ein zweiter Test positiv erweisen, steht für den 22-Jährigen sogar eine Quarantäne an. Den Transfer würde das wohl in Zweifel ziehen. Dabei sind die Verantwortlichen der Geißböcke eigentlich total überzeugt von Limnios, wollen immerhin laut der Bild-Zeitung über drei Millionen Euro an Ablöse in Richtung PAOK nach Thessaloniki überweisen.

Deja-vu nach Mamba

"Wir sind uns mit dem Verein einig. Der Spieler hat mit seinen 22 Jahren schon viel Erfahrung auf dem Kerbholz, und seine Entwicklung ist ja noch nicht beendet", äußerte sich Sportchef Horst Heldt gegenüber dem Boulevardblatt. Dann kam jedoch der positive Test dazwischen. Heldt könnte es wie ein Deja-vu vorkommen. Erst kürzlich hatte der 1.FC Köln Streli Mamba vom SC Paderborn an der Angel, der Angreifer jedoch fiel beim Medizincheck durch. Der steht bei Limnios noch aus, und der Termin fürs erste in den Sternen. Das Transferfenster ist durch Corona schon schwer genug, für die Domstädter scheint es regelrecht verflucht zu sein.

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Lars Pollmann  
08.09.2020