Wechsel von Union

Transfer war schon abgelehnt: So holte Wolfsburg Kruse

Max Kruse gibt beim VfL Wolfsburg sofort die Richtung vor.
Max Kruse gibt beim VfL Wolfsburg sofort die Richtung vor. Foto: Imago

Der VfL Wolfsburg vollzog in den letzten Tagen des Winter-Transfermarktes einen Kraftakt und holte Max Kruse. Union Berlin hatte daran eigentlich nur wenig Interesse.

Nach Informationen der Sport Bild war der Wechsel von Max Kruse zum VfL Wolfsburg quasi schon gescheitert. Union Berlin hatte das erste Angebot abgelehnt, die Köpenicker wollten ihren Superstar nicht gehen lassen. Die Niedersachsen aber setzten sich doch noch durch und hoben das Jahresgehalt auf knapp vier Millionen Euro an. Kruse war für Union somit nicht mehr zu halten, ist nun einer der Topverdiener in Wolfsburg.

So schnappte der VfL bei Kruse zu

Der VfL hatte auch schon andere Namen auf dem Zettel. Sebastian Polter vom VfL Bochum geisterte durch Wolfsburg. Einen Kontakt gab es allerdings nicht mehr, stattdessen ging der Klub bei Kruse "all-in". Der Angreifer unterschrieb zunächst bis 2023, jedoch soll er noch eine einsatzabhängige Option für ein weiteres Jahr haben. Kruse könnte somit auch länger als die bislang fixierten 18 Monate das Trikot der Wolfsburger tragen.

Florian Bolker  
09.02.2022