Beteiligung bei McKennie

Transfer-Endspurt: Schalke-Hoffnung heißt Juventus

McKennie könnte Schalke unverhofftes Geld einbringen. Foto: Getty Images
McKennie könnte Schalke unverhofftes Geld einbringen. Foto: Getty Images

Das Transferfenster in den großen europäischen Ligen ist noch bis Donnerstag der kommenden Woche geöffnet. Der FC Schalke 04 wird selbst vermutlich nicht mehr in großem Maße aktiv werden, wobei der Verkauf des ein oder anderen Profis durchaus noch angestrebt wird. Die große Hoffnung heißt aber wohl Juventus.

Nicht, weil die Alte Dame den Schalkern Top-Verdiener Amine Harit abkaufen will oder bei Malick Thiaw für eine hohe Einnahme sorgt. Sondern, weil der italienische Traditionsklub dem Vernehmen nach noch einige Veränderungen anstrebt. Unter anderem steht im Raum, dass Leandro Paredes als neuer Spielmacher von Paris Saint-Germain kommt, sofern vorher ein Mittelfeldmann die Bianconeri verlässt. Als Kandidaten nannten italienische Medien dafür zuletzt die früheren Bundesliga-Profis Denis Zakaria und Weston McKennie. Den US-Amerikaner hatte Juve 2020 zunächst leihweise von Schalke geholt, im März 2021 wurde der fixe Transfer vollzogen.

Millionensumme winkt

Wie die WAZ berichtet, hat sich Schalke dabei neben den branchenüblichen Bonuszahlungen auch eine Beteiligung am Weiterverkauf gesichert. Deren Rahmenbedingungen sind aktuell nicht ganz klar, fest steht laut der Regionalzeitung jedoch, dass S04 eine Millionensumme ins Haus stünde, wenn McKennie Juventus in den letzten Zügen des Transferfensters noch verlässt. "Ich kann es nicht inhaltlich benennen, aber es wäre schön, wenn McKennie hochpreisig verkauft würde. Dann hat Schalke definitiv etwas davon", zitiert das Blatt eine frühere Aussage von Rouven Schröder zu diesem Thema.

Blick nach England?

Jochen Schneider habe in dieser Personalie "gut verhandelt", so der Sportdirektor zum früheren Sportvorstand von Schalke. Sollte McKennie Juve tatsächlich noch verlassen, würde es den Königsblauen womöglich erlauben, ein Angebot für Thiaw abzulehnen. Und auch der mögliche Verbleib von Top-Verdiener Harit wäre besser zu verkraften. Die Blick gehen vermutlich vor allem nach England: Dort soll das Interesse an McKennie auch dank seines US-amerikanischen Passes seit längerem am größten sein.

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Lars Pollmann  
24.08.2022