Neue Gerüchte um Letsch

Trainersuche: Top-Kandidat sagte Schalke angeblich ab

Schröder muss bei der Trainersuche scheinbar umdisponieren. Foto: Getty Images
Schröder muss bei der Trainersuche scheinbar umdisponieren. Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 hat trotz schlechten Wetters am Montagabend mit zigtausenden Fans den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga gefeiert und so eine Art Schlussstrich unter die 2. Bundesliga gezogen. Nun rückt die Suche nach dem neuen Cheftrainer in den Fokus. Ursprünglich war eine baldige Verkündung erwartet worden. Nun aber soll ein Top-Kandidat abgesagt haben.

Dies berichtet die Bild-Zeitung, wobei der Name des entsprechenden Anwärters auf den Posten des Übungsleiters nicht genannt wird. Die Verantwortlichen um Rouven Schröder haben demnach aber davon abrücken müssen, der Mannschaft nach dem Saisonfinale den neuen Trainer zu präsentieren. Erst letzte Woche soll die Absage des Kandidaten erfolgt sein. Spekulationen, dass der langfristige Nachfolger von Dimitrios Grammozis längst feststehe und nur unter Verschluss gehalten werde, sind damit obsolet.

Neue Gerüchte um Thomas Letsch

Es bleibt somit ein Mysterium, wer Schalke nach dem Aufstieg zum Klassenerhalt führen soll. Das Boulevardblatt rechnet nun beispielsweise Thomas Letsch von Vitesse Arnheim gesteigerte Chancen aus. Der 53-Jährige ist hierzulande ein recht unbeschriebenes Blatt, hielt sich 2017 bei Erzgebirge Aue nur drei Spiele im Amt. Mit Vitesse schreibt er aber seit 2020 eine Erfolgsgeschichte. Im März hatte sich Sportdirektor Schröder öffentlich zu Letsch geäußert, seinerzeit konnte er gegenüber Sky die "Personalie nicht bestätigen“. Dem Vernehmen nach galt ein Wechsel als ausgeschlossen, sollte Schalke ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga verbringen. Durch den Aufstieg sind die Karten neu gemischt. Und auch, weil offenbar ein Wunschkandidat kurzfristig den Daumen gesenkt hat.

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Lars Pollmann  
17.05.2022