Österreicher statt Marsch Nagelsmann-Nachfolger?

Trainerkarussell: Glasner begehrt, Nachfolger van Bommel?

Glasner ist womöglich der nächste Domino, der fällt. Foto: Imago
Glasner ist womöglich der nächste Domino, der fällt. Foto: Imago

Das Trainerkarussell der Bundesliga hat mit dem Wechsel von Julian Nagelsmann zum FC Bayern die nächste Stufe gezündet. Die Nachfolgeregelung bei RB Leipzig könnte eine weitere Kettenreaktion in Gang setzen. Im Fokus stehen vor allem Oliver Glasner und Jesse Marsch.

Der Coach des VfL Wolfsburg kann die Niedersachsen bekanntlich per Ausstiegsklausel verlassen, deren Höhe Sport Bild bei unter fünf Millionen Euro ansiedelt. Allerdings greife diese Vertragsklausel nur bis Ende April. Es wird also höchste Eisenbahn für den Österreicher, der gleich mehrere Optionen hat. Medienberichten vom Dienstagabend zufolge ist er aktuell Favorit bei RB Leipzig, laut des Magazins fiel sein Name auch bei Bayer Leverkusen und, womöglich recht konkret, bei Eintracht Frankfurt. 

Marsch vielerorts gefragt

Dabei galt bei Leipzig längste Zeit als quasi sicher, dass Jesse Marsch von Schwesternklub RB Salzburg nach Sachsen wechseln würde. Der frühere Co-Trainer von Ralf Rangnick soll laut des Magazins deshalb auch die Avancen anderer Klubs nur reserviert aufgenommen haben. Unter anderem habe es sich auch hier um Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt gehandelt, zudem um Borussia Mönchengladbach. Die Fohlen entschieden sich bekanntlich für Adi Hütter, dessen Weggang in Frankfurt erst eine Vakanz ergeben haben.

Wölfe seit Herbst in Gesprächen mit van Bommel?

Nun also deutet einiges darauf hin, dass Glasner in Leipzig landet. Wolfsburg, wo der Österreicher aufgrund Reibereien mit Sportchef Jörg Schmadtke ohnehin nicht unumstritten ist, soll sich schon lange auf einen möglichen Abgang vorbereiten. Weit fortgeschritten seien dabei laut des Berichts die Gespräche mit Mark van Bommel. Der frühere Mittelfeldmann des FC Bayern habe bereits im Herbst Kontakt mit den Wölfen gehabt, warte nun auf ein Signal. Der 44-Jährige ist seit seiner Beurlaubung bei der PSV Eindhoven im Dezember 2019 ohne Klub, hat in der Vergangenheit des Öfteren Interesse an einer Beschäftigung in der Bundesliga geäußert. An Vakanzen mangelt es nicht.

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Lars Pollmann  
28.04.2021