1:3 gegen BVB

Toppmöller fordert Mut: "35 Prozent Ballbesitz zu wenig"

Die SGE war am Sonntag in Dortmund gefordert. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images.
Die SGE war am Sonntag in Dortmund gefordert. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images.

Eintracht Frankfurt hat es trotz zwischenzeitlicher Führung verpasst, Borussia Dortmund mindestens einen Punkt zu stehlen. Dino Toppmöller hätte sich mehr Mut am Ball gewünscht, um ein besseres Resultat zu erzielen.

In der 13. Minute erzielte Mario Götze nach einem blitzsauberen Konter das 1:0 für Eintracht Frankfurt, die Hessen konnten den Vorsprung gegen Borussia Dortmund aber nicht in etwas Zählbares ummünzen. Nach dem Ausgleich durch Karim Adeyemi in der 33. Minute blieb es bis zum Schluss spannend, dann brachte Mats Hummels den BVB in der 81. Minute nach einer Standardsituation in Führung und Emre Can besiegelte in der 93. Minute per Elfmeter den Sieg.

Toppmöller: "Wir waren nicht mutig genug"

Einerseits kritisierte SGE-Coach Dino Toppmöller laut Frankfurter Rundschau das nachlässige Abwehrverhalten der Seinen beim zweiten Gegentor. Andererseits hätte er sich einen mutigeren Auftritt seiner Mannschaft gewünscht, um in Dortmund zu bestehen. "35 Prozent Ballbesitz ist zu wenig. Wir waren nicht mutig genug und zu unsauber, um den BVB defensiv vor mehr Probleme zu stellen", empfand Toppmöller, "das ist aber der Schlüssel für ein besseres Ergebnis."

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Ruhe und Ballbesitz gefordert

Er hätte sich gewünscht, "dass wir ein Tick ruhiger sind und mehr Ballbesitz haben", betonte der 43-Jährige, dessen oberstes Ziel lautet, den sechsten Tabellenplatz (40 Punkte) zu verteidigen. RB Leipzig (49) hat mittlerweile einen komfortablen Vorsprung, während sich der FC Augsburg (35), die TSG Hoffenheim und der SC Freiburg (beide 33) hinter Frankfurt in Lauerstellung befinden. Der neue Konkurrenzkampf soll dabei helfen, das internationale Geschäft zu erreichen; unterdessen rückt während der Länderspielpause die Zukunft von Sportvorstand Markus Krösche in den Vordergrund.

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Florian Bajus  
18.03.2024