IV Nr. 4

Top-Talent hinten dran: Gibt Bayern Nianzou an Sevilla ab?

Nianzou kommt bei Bayern nicht zur Geltung. Foto: Getty Images
Nianzou kommt bei Bayern nicht zur Geltung. Foto: Getty Images

Matthijs de Ligt muss beim FC Bayern noch darauf warten, die ihm zugedachte Rolle als neuer Abwehrchef auszufüllen. Lucas Hernandez und Dayot Upamecano geben Julian Nagelsmann bislang wenig Anlass dazu, den Top-Einkauf im Schnellverfahren in die Startelf zu bringen. Dass er dort über kurz oder lang landen wird, liegt auf der Hand. Und es hat wohl auch Auswirkungen auf Tanguy Nianzou.

Der Franzose hat in der laufenden Saison dreimal über 90 Minuten zuschauen müssen, nachdem er schon in den beiden vorherigen Spielzeiten nur auf sehr sporadische Einsatzzeiten gekommen ist. Nach über 24 Monaten beim FC Bayern steht der 20-Jährige bei lediglich 28 Pflichtspielen. Es ist eine kaum zufriedenstellende Situation für Nianzou, der 2020 als absolutes Ausnahmetalent von Paris Saint-Germain nach München gekommen war. Nun ergibt sich für den Juniorennationalspieler womöglich die Chance auf einen Neustart anderswo.

Sevilla hat nur zwei IV im Kader

Wie der Transferinsider Fabrizio Romano berichtet, befindet sich der FC Sevilla in konkreten Gesprächen mit Nianzou und führe zudem bereits Verhandlungen mit dem FC Bayern. Es bestehe die Hoffnung, einen Deal noch in dieser Woche unter Dach und Fach bringen zu können. Die Gespräche verlaufen demnach positiv, zumal Sevilla den Spieler als Wunschtransfer ausfindig gemacht habe. Der Champions-League-Teilnehmer hat sein bisheriges Innenverteidiger-Duo aus Diego Carlos und Jules Kounde verkauft, aktuell stehen nur zwei gelernte Zentralverteidiger im Kader von Julen Lopetegui. Ob Nianzou gekauft oder geliehen werden soll, geht aus dem Bericht von Romano nicht hervor. Der Vertrag des Abwehrmanns läuft noch bis 2024.

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Lars Pollmann  
16.08.2022