Transfermarkt

Top-Berater Struht warnt: "Schere in Europa wird noch weiter auseinandergehen"

Volker Struth (li.) zählt zu den Top-Beratern in der Branche.
Volker Struth (li.) zählt zu den Top-Beratern in der Branche. Foto: Getty Images

Der Transfermarkt kommt durch die Coronakrise erst jetzt ins Rollen. Doch was kommt auf die Klubs in der Zukunft noch zu? Berater Volker Struth warnt.

Bayer Leverkusen hat sich erfolgreich gewehrt, Kai Havertz mit einem Coronarabatt zu versehen. Der FC Chelsea gab daher nach und bezahlte am Ende die geforderten 100 Millionen Euro - wenn auch nicht auf einen Schlag. Ob dies auch über den Sommer 2020 hinaus so bleiben wird?

Top-Teams bleiben handlungsfähig

Volker Struth wollte sich bei Sport Bild nicht festlegen: "Für dieses Jahr gilt das auf jeden Fall. Was die Zukunft bringt, wird man sehen." Der Top-Berater vermutete: "Einige große Vereine mit Investoren im Rücken werden sich wahrscheinlich solche Spieler weiterhin leisten können."

Struth erwartet noch größere Unterschiede

Seine Warnung: "Dadurch wird die Schere in Europa aber höchstwahrscheinlich noch weiter auseinandergehen. Ich denke, Vereine wie Chelsea, die Manchester-Klubs, Paris, Juventus Turin oder Inter Mailand werden auch im nächsten Jahr groß einkaufen." Vor allem das Mittelmaß der nationalen Ligen und noch weitere unterklassige Vereine werden Probleme bekommen: "In der zweiten und dritten Reihe wird es im nächsten Jahr aber wahrscheinlich  noch weniger Wechsel geben."

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Christopher Michel  
16.09.2020