Triumph in Brasilien

Titelgewinn 2014: Hummels sah Systemumstellung als "sehr wichtigen Schritt"

Mats Hummels erzielte den goldenen Treffer gegen Frankreich.
Mats Hummels erzielte den goldenen Treffer gegen Frankreich. Foto: Getty Images

Der WM-Sieg 2014 ist Fans und Spielern in Deutschland noch immer sehr präsent. Mats Hummels blickt auf einen Schlüsselmoment zurück - das Viertelfinale gegen Frankreich.

Die Stimmung in Deutschland war vor dem Duell gegen Frankreich eher angespannt und negativ. So richtig überzeugen konnte das Team von Bundestrainer Joachim Löw bislang nicht, der 2:1-Erfolg im Achtelfinale gegen Algerien wurde in der Verlängerung glücklich errungen. Doch dann gab es eine Umstellung, die als Schlüssel zum Triumph bei der Weltmeisterschaft in Brasilien galt.

Umstellung als Schlüssel

Gegen Frankreich rückte Philipp Lahm von der Sechs nach rechts hinten, Jerome Boateng und Mats Hummels bildeten fortan das Innenverteidiger-Pärchen. Löw versuchte zuvor das Turnier mit vier gelernten Innenverteidigern zubestreiten, doch dann folgte die Wende. Hummels gab bei Sport Bild zu: "Das war defnitiv ein sehr wichtiger Schritt, allein aus dem Grund, dass Jerome ansonsten nicht in der Innenverteidigung solch ein Weltklasse-Spiel wie gegen Argentinien im Finale hätte hinlegen können."

Hummels: "Hat großen Teil beigetragen"

Die Euphorie wurde nach der Verkündung der Aufstellung deutlich größer bei den deutschen Anhängern. Sie spürten: Mit dieser Maßnahme könnte der Triumph glücken. Sie sollten Recht behalten. Hummels erklärte: "Wir hätten auch mit Philipp im Mittelfeld super Spiele abliefern können, aber die Umstellung hat sicher einen großen Teil zum WM-Sieg beigetragen."

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Christopher Michel  
19.08.2020