Pflichtspieldebüt

Thioune: "Ulreich hat mit seiner Erfahrung den Vorzug erhalten"

Ulreich hat beim HSV bis 2023 unterschrieben.
Ulreich hat beim HSV bis 2023 unterschrieben. Foto: Getty

Sven Ulreich wird im Tor des HSV sein Pflichtspieldebüt gegen Greuther Fürth geben. Cheftrainer Daniel Thioune erklärt, weshalb der Torwart-Neuzugang vom FC Bayern den Vorzug vor Daniel Heuer Fernandes erhält.

Der HSV hat sich festgelegt und sich wenig überraschend auf Sven Ulreich als Nummer eins zwischen den Pfosten geeinigt. Der Leidtragende ist Daniel Heuer Fernandes, der bislang Stammtorhüter war und nun auf die Ersatzbank wandert.

"Bei Sven versprechen wir uns Qualitätszuwachs"

"Weniger Qualität hat er bestimmt nicht", erklärte HSV-Coach Daniel Thioune die Degradierung von Heuer Fernandes vor dem Ligaspiel gegen Greuther Fürth am Sky-Mikrofon und betonte: "Wir wollten grundsätzlich nochmal die Qualität im Kader erhöhen, dass ist uns gelungen mit der Verpflichtung von Sven Ulreich. Vielleicht definieren wir es so: Daniel hat richtig gute Spiele gemacht, aber bei Sven versprechen wir uns vielleicht auch nochmal ein bisschen mehr Qualitätszuwachs aufgrund seiner Erfahrung, die er hat. Demnach hat er auch den Vorzug erhalten."

Wenig Spielzeit? Ulreich "war ja immer im Wettkampfmodus"

In der vergangenen Saison hat Ulreich beim FC Bayern in seiner Rolle als Torhüter hinter Manuel Neuer nur ein Pflichtspiel bestritten. Thioune sehe darin aber kein Problem: "Ich glaube, er war ja immer im Wettkampfmodus und als Torwart stellt man sich immer ein, zu spielen. Er wurde in der Vergangenheit oft ins kalte Wasser geworfen und von daher sehe ich keine Probleme, weshalb er das heute (gegen Fürth; d. Red.) nicht schaffen könnte."

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Adrian Kuehnel  
17.10.2020