Stürmer soll den HSV zum Aufstieg knipsen

Thioune sieht "gierigen" Terodde: "Hätte es sich auch in Köln bequem machen können"

Terodde wollte sein letztes Vertragsjahr in Köln nicht absitzen. Foto: Thomas Eisenhuth/Bongarts/Getty Images
Terodde wollte sein letztes Vertragsjahr in Köln nicht absitzen. Foto: Thomas Eisenhuth/Bongarts/Getty Images

Der Hamburger SV hat mit Simon Terodde die gewünschte Verstärkung im Angriff verpflichtet. Der dreimalige Torschützenkönig der 2. Bundesliga hat für die Rothosen auf einiges Geld verzichtet und einen kurzfristigen Vertrag akzeptiert. Daniel Thioune erkennt darin viel Positives.

"Er besitzt Gier. Das habe ich in Gesprächen mit ihm festgestellt", zitiert die Hamburger Morgenpost den Neu-Trainer. "Er hätte es sich auch in Köln bequem machen können." Immerhin stand Terodde noch bis Ende der neuen Saison einen Vertrag, der ihm zweieinhalb Millionen Euro eingebracht hätte. Mit dem geringeren Gehalt beim HSV kommt der Routinier trotz einer Abfindung seitens der Geißböcke auf einen deutlich niedrigeren Wert. "Er hat den Anspruch, noch einmal eine neue Geschichte zu schreiben", freut sich Thioune.

"Dann braucht man Säulen"

An Motivation für die Aufgabe beim HSV sollte es Terodde also nicht mangeln. Der Stürmer stieg zuletzt mit Köln und dem VfB Stuttgart zweimal im ersten Versuch als Zweitliga-Meister auf, diese Expertise soll auch für die Hanseaten Gold wert sein. "Gerade wenn man den ein oder anderen Spieler entwickeln will, dann braucht man Säulen, an denen die sich orientieren können", so Thioune vielsagend. Neben Klaus Gjasula soll Terodde eine solche Stütze darstellen. Am Freitag steht er erstmals mit den neuen Kollegen auf dem Trainingsplatz.

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Lars Pollmann  
21.08.2020