Trainer erwartet Verstärkungen

Thioune: "Man darf nicht x-beliebig auf dem Markt zugreifen"

Thioune erwartet noch Verstärkungen. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images
Thioune erwartet noch Verstärkungen. Foto: Martin Rose/Bongarts/Getty Images

Ergebnisse in Testspielen überzubewerten, das ist ein jeden Sommer gern gemachter Fehler. Dass der Hamburger SV unter Daniel Thioune bisher drei von vier Testspielen verloren hat, muss man nicht an die große Glocke hängen. Dennoch fordert der Neu-Trainer nachdrücklich weitere Verstärkungen.

Nach wie vor ist die größte Baustelle infolge der Verpflichtung von Simon Terodde vom Sturm in die Abwehr gewandert. Das 2:3 am Mittwoch gegen den VfB Stuttgart zeigte erneut, dass es einer stabilisierenden Kraft bedarf. "Wir brauchen definitiv jemanden, der die Mannschaft von hinten führen kann", lässt sich Thioune im Hamburger Abendblatt zitieren. Einen richtigen Abwehrchef kann sich der HSV nur mit Müh und Not leisten, einen halbgaren Schnellschuss gilt es aber zu vermeiden.

"Die Schüsse müssen sitzen"

"Qualität geht vor Geschwindigkeit. Die Schüsse müssen jetzt sitzen. Man darf nicht x-beliebig auf dem Markt zugreifen", sagt Thioune. Ob das als Kommentar zu aktuell gehandelten Namen wie dem früheren HSV-Spieler Lasse Sobiech gelten darf, sei dahingestellt. Knapp zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden setzt Thioune seine Hoffnungen auf Michael Mutzel und Jonas Boldt. "Der Sportdirektor und der Sportvorstand stehen in der Verantwortung und die beiden werden schon die richtige Entscheidung treffen", ist der HSV-Hoffnungsträger frohen Mutes.

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Lars Pollmann  
27.08.2020