HSV mit Lust auf Erfolg statt Angst vor Scheitern

Thioune: "Dieses Jahr haben wir uns von diesem Druck gelöst"

Thioune will beim HSV positive Erinnerungen schaffen. Foto: Imago
Thioune will beim HSV positive Erinnerungen schaffen. Foto: Imago

Der Hamburger SV hat sich am Karsamstag angesehen, was die Konkurrenz im Aufstiegsrennen angestellt hat. Am Ostersonntag will das Team von Daniel Thioune bei Hannover 96 nachziehen und sich Platz zwei von der SpVgg Greuther Fürth zurückholen. Es ist der dritte Anlauf zur ersehnten Bundesliga-Rückkehr.

Zweimal scheiterte das Ansinnen bereits trotz guter Ausgangslagen, schien die Mannschaft im Schlussspurt regelrecht zu verkrampfen. "Als Außenstehender hatte auch ich vor zwei Jahren das Gefühl, dass der HSV im Aufstiegsfinale etwas zu verlieren hatte, was im Endeffekt auch so war", erinnert Thioune gegenüber dem Portal t-online. "In diesem Jahr haben wir uns aber von diesem Druck gelöst", betont der Chefcoach der Rothosen.

"Den Leuten in Hamburg ein richtig gutes Gefühl geben"

Der Ex-Profi will sich nicht mit der Gefahr des Scheiterns befassen, sondern die Chance wahrnehmen, eine positive Geschichte zu schreiben. "Wir wollen zusammen etwas erreichen und den Leuten in Hamburg dabei ein richtig gutes Gefühl geben", sagt Thioune. "Und wenn wir uns eines Tages wiedersehen, in drei, fünf oder zehn Jahren, dann wollen wir uns an Erfolge erinnern."

"Jeder Spieler weiß, worauf er sich einlässt"

Vom HSV werden sie erwartet, wohingegen die Konkurrenz aus Fürth, vom VfL Bochum und Holstein Kiel vor der Saison nicht zwingend ganz oben erwartet wurde. Grundsätzlich hat Thioune mit dem fragilsten Umfeld der Aufstiegsaspiranten zu tun. "Die äußere Wahrnehmung zwischen ganz oben und ganz unten wechselt beim Hamburger SV sicherlich schneller als anderswo", formuliert der 46-Jährige. "Aber jeder Spieler, der ins Auto steigt und über die Autobahn Richtung Hamburg fährt, weiß, worauf er sich einlässt."

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Lars Pollmann  
04.04.2021

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