Ex-PSG-Star

Tuchels Nachfolger? Thiago Motta heizt Gerüchte um PSG-Trainerjob an

Thiago Motta war zuletzt zwischen Oktober und Dezember 2019 beim FC Genua Trainer.
Thiago Motta war zuletzt zwischen Oktober und Dezember 2019 beim FC Genua Trainer. Foto: MARCO BERTORELLO/AFP via Getty Images

Thomas Tuchels Zeit bei Paris Saint-Germain könnte bald ablaufen. Zu den Nachfolger-Kandidaten zählt unter anderem Ex-PSG-Profi Thiago Motta, der die Spekulationen nun eigenmächtig anheizt.

Im kommenden Sommer läuft der Vertrag von Thomas Tuchel bei Paris Saint-Germain aus. Und wie der 47-Jährige bereits selbst erläuterte, müsse er damit rechnen, keinen neuen Kontrakt in der französischen Hauptstadt zu erhalten. Über Nachfolger für den ehemaligen Mainz- und BVB-Coach wird bereits spekuliert. Neben Trainernamen wie Ex-Juventus-Coach Massimiliano Allegri oder Mauricio Pochettino, der im November 2019 bei Tottenham entlassen wurde, fällt auch der von Thiago Motta.

Motta freut sich über Spekulationen

Der frühere italienische Nationalspieler spielte von 2012 bis zu seinem Karriereende 2018 für PSG und teilte in einem Interview mit RMC Sport, angesprochen auf die Gerüchte, mit: "Es ist sehr schmeichelhaft und schön, dass über mich gesprochen wird. Es macht mich stolz und ich fühle mich glücklich."

"Hoffe, dass ich eines Tages das Vertrauen zurückzahlen kann"

Der 38-Jährige betonte: "Ich freue mich über die Anerkennung der Fans eines Klubs, in dem ich den größten Teil meiner Karriere verbracht habe. Ich hoffe, dass ich eines Tages das Vertrauen, das sie mir entgegengebracht haben, zurückzahlen kann." Motta stehe eigenen Aussagen nach auf "Offensivfußball", dieser so meinte er, "wäre bei einer Mannschaft wie Paris Saint-Germain kompatibel."

Italiener war zuletzt in Genua Trainer

Ob der einstige Mittelfeldspieler tatsächlich schon in naher Zukunft in Paris anheuert? Seine letzte Trainerstation war jedenfalls kein Erfolg. Als Cheftrainer beim Serie-A-Klub FC Genua, wo er zwischen Oktober und Dezember 2019 nur zehn Pflichtspiele im Amt war, holte er einen miserablen Punktedurchschnitt von 0,9 pro Partie.

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Adrian Kuehnel  
10.11.2020