Einstiger Konkurrent

Beim Thema "Gallisches Dorf": Eberl mit Seitenhieb gegen Schalke

Max Eberl konnte sich im Bezug auf den FC Schalke 04 ein Lächeln nicht verkneifen.
Max Eberl konnte sich im Bezug auf den FC Schalke 04 ein Lächeln nicht verkneifen. (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Sportdirektor Max Eberl sieht sein Klub Borussia Mönchengladbach gern als "Gallisches Dorf" an, das sich von den Großmächten der Bundesliga nicht verdrängen lässt. In einer erneuten Erklärung stichelte er dabei gegen den FC Schalke 04.

Wie die Comic-Helden Asterix und Obelix aus der gleichnamigen Zeichentrick-Serie bäumte sich Borussia Mönchengladbach in den letzten zehn Jahren immer wieder gegen die vermeintlich größeren Klubs auf. Wie Eberl erklärte, kam der einstige Vergleich deshalb auf, weil die Elf vom Niederrhein sich mehr und mehr für den internationalen Wettbewerb qualifizieren konnte und damit "andere Vereine, die in Europa hätten vertreten sein müssen", verdrängt wurden. Ganz ohne Finanzspritze, nur mit dem Zaubertrank der eigenen Willensstärke!

Eberl mit kleiner Stichelei gegen Schalke

Zu den "ganz großen" Vereinen zählte Eberl unter anderem den FC Bayern München, RB Leipzig, VfL Wolfsburg, Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund auf, die noch heute zur direkten Konkurrenz gehören. "Damals habe ich noch den FC Schalke 04 genannt. Okay, das ist heute ein bisschen anders", fügte der 48-Jährige an und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, denn der Klub aus Gelsenkirchen kickt in dieser Saison nur noch in der 2. Bundesliga - trotz damaliger großer finanziellen Möglichkeiten.

Gladbach gegen Mainz in der Favoritenrolle

Mittlerweile hat sich Gladbach so etabliert, dass die Borussia selbst automatisch als Anwärter für die Champions League genannt wird. Vor der Auswärtspartie beim FSV Mainz 05 wies Eberl daraufhin, dass Teams wie der FC Augsburg oder eben auch die Mainzer in der Rolle des "Gallischen Dorfes" stecken, wenn es gegen die Fohlen geht. "Gegenüber diesen Vereinen haben wir uns emanzipiert und stehen in der Wahrnehmung über ihnen", erklärte der BMG-Sportchef. Nachdem gegen den FCA zuletzt peinlich mit 0:1 verloren wurde, sollen gegen Mainz nun unbedingt drei Punkte her.

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Tom Jacob  
04.11.2021