BVB-Konkurrenzkampf

Terzic will "harte Entscheidungen treffen müssen"

Haller wurde am Sonntag erstmals eingewechselt. Foto: Getty Images
Haller wurde am Sonntag erstmals eingewechselt. Foto: Getty Images

Borussia Dortmund hat zum Start des neuen Fußballjahrs am Sonntag mit einiger Mühe einen 4:3-Sieg über den FC Augsburg gefeiert. Dabei waren es nicht zuletzt Einwechselspieler, die den Unterschied zugunsten der Schwarzgelben ausmachten. Bei der Mannschaft von Edin Terzic ist deutlich erkennbar, wie sehr der Konkurrenzkampf nach der Winterpause anzieht.

"Das wünscht sich jeder Trainer, dass er sich vor den Spielen den Kopf zerbrechen kann, wen er aufstellen soll, weil es sich alle verdient haben", zitieren die Ruhr Nachrichten den Übungsleiter. Gegen den FCA hatten mit Kapitän Marco Reus, Emre Can und Thomas Meunier drei wichtige Kräfte gefehlt, dennoch saß viel Prominenz auf der Bank, zum Beispiel traf es Niklas Süle. "Wir wollen dahin kommen, dass wir am Spieltag harte Entscheidungen treffen müssen, um dann genug Optionen zu haben, wenn wir im Spielverlauf reagieren müssen", sagt Terzic.

Schon sieben Jokertore

Tatsächlich: Als das Spiel in der zweiten Hälfte nach und nach zugunsten der Gäste kippte, konnte der Chefcoach mit den Einwechslungen von Sebastien Haller, Jamie Bynoe-Gittens und Giovanni Reyna entgegenwirken. Die beiden Jungspunde waren dann auch gleich für die Treffer zum 3:2 und 4:3 verantwortlich. "Bei einem Verein wie dem BVB brauchen wir auch Qualität von der Bank. Die haben wir, und auch die Einwechselspieler können den Unterschied ausmachen", sagt Terzic. Das belegt auch die Statistik: Inzwischen gehen sieben von 29 Saisontoren des BVB in der Bundesliga auf das Konto von Einwechselspielern. Die Tendenz darf sich aus Sicht von Schwarzgelb gerne in der englischen Woche fortsetzen, am Mittwochabend beim FSV Mainz 05 und am Sonntag bei Bayer Leverkusen.

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Lars Pollmann  
24.01.2023