Schalke-Stürmer

Terodde zum DFB? Allofs findet Idee "schon ziemlich absurd"

Terodde bekäme von einem Bundestrainer Allofs keinen Anruf. Foto: Getty Images
Terodde bekäme von einem Bundestrainer Allofs keinen Anruf. Foto: Getty Images

Simon Terodde hat sich sein geschichtsträchtiges 154. Tor in der 2. Bundesliga womöglich für ein Heimspiel aufgehoben. Der Stürmer des FC Schalke 04 könnte nun am Samstag gegen Dynamo Dresden alleiniger Rekordschütze im Unterhaus werden. Zuletzt waren sogar Rufe laut geworden, die den Routinier im DFB-Team fordern.

Mit Lothar Matthäus reihte sich immerhin der Rekordnationalspieler in die Riege derer ein, die einen Spielertypen wie ihn der 33-Jährige verkörpert gerne im Dress mit dem Adler auf der Brust sähen (fussball.news berichtete). Klaus Allofs stimmt zwar zu, dass der klassische Mittelstürmer beim DFB-Team nicht zu finden ist, würde deshalb aber nicht Terodde nominieren. "Ich finde es schon ziemlich absurd. Bei allem Respekt, da haben wir Spieler, die doch nochmal auf einem anderen Niveau spielen", kommentierte der Vorstand von Fortuna Düsseldorf am Montag beim TV-Sender Sport1 die entsprechenden Diskussionen.

"Er ist außergewöhnlich"

Der 64-Jährige, selbst 56 Mal für Deutschland am Ball und Europameister von 1980, will Terodde mit dieser hart klingenden Einschätzung nicht zu nahe treten. Schließlich stehen die Qualitäten des Schalke-Torgaranten außer jedem Zweifel. "Natürlich ist das Spiel in der 2. Liga etwas anders, aber hier ist er außergewöhnlich, das hat er unter Beweis gestellt. Er hat den Riecher, er weiß, wo er zu stehen hat, und dann auch mit dem Selbstvertrauen, so viele Tore gemacht zu haben", erklärt Allofs. "Trotzdem wäre es spannend, wie es dann in der 1. Liga sein könnte, ob er den Schritt jetzt gehen könnte." Übrigens: Seiner Fortuna schenkte Terodde beim 3:1-Sieg des FC Schalke 04 Ende August einen Doppelpack ein.

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Lars Pollmann  
19.10.2021