Kein Groll

Tedesco: "Die Zeit auf Schalke war sehr positiv"

Domenico Tedesco konzentriert sich auf die Rückrunde mit RB Leipzig. Foto: Getty Images.
Domenico Tedesco konzentriert sich auf die Rückrunde mit RB Leipzig. Foto: Getty Images.

Über zweieinhalb Jahre nach seinem Aus beim FC Schalke 04 ist Domenico Tedesco zurück in der Bundesliga. Der Cheftrainer von RB Leipzig blickt trotz des jähen Endes seiner Zeit in Königsblau positiv zurück. 

Domenico Tedesco ist der letzte Trainer, der den FC Schalke 04 in die Champions League geführt hat. Der heutige Zweitligist feierte in der Saison 2017/18 die Vizemeisterschaft hinter dem FC Bayern und erreichte in der darauffolgenden Spielzeit sogar das Achtelfinale in der Königsklasse - in der Bundesliga kämpften Tedesco und Schalke allerdings um den Klassenerhalt. Die Amtszeit des 36-Jährigen endete mit sechs Niederlagen in sieben Spielen, darunter ein 0:7 in der Champions League gegen Manchester City, ein 0:4 gegen Fortuna Düsseldorf und ein 2:4 gegen Werder Bremen. 

Tedesco: "Auf Schalke ist ein bisschen was passiert"

Trotz des rapiden Abstiegs blickt Tedesco im Interview mit der Bild-Zeitung positiv auf seine Schalker Vergangenheit zurück: "Für mich war die Zeit auf Schalke in der Summe trotzdem sehr positiv. Mit Abstand betrachtet ist ja auf Schalke auch ein bisschen was passiert, man ordnet es ein. Wir haben die Champions League erreicht, waren dort dann im Achtefinale, sind Vizemeister geworden, waren im Pokalhalbfinale."

"Ich habe alles rausgepustet"

Er könne "guten Gewissens sagen, ich habe alles rausgepustet und es war doch nicht so eine schlechte Zeit – auch wenn wir uns das Ende alle anders gewünscht hätten", sagt Tedesco, der sich nun aber einzig und allein auf seine neue Herausforderung bei RB Leipzig konzentriert: "Ich bin jetzt hier bei RB und freue mich auf die vor uns liegenden Aufgaben." Die Ausbeute aus den ersten drei Spielen gegen Borussia Mönchengladbach (4:1), den FC Augsburg (1:1) und Arminia Bielefeld (0:2) beträgt vier Zähler, der Rückstand auf die Champions-League-Plätze ist jedoch sechs Punkte groß.

Florian Bajus  
22.12.2021