Leverkusen mit Remis in München

Tah über vergebene Großchancen: "Der Ärger war extrem groß"

Jonathan Tah (l.) zählt zu den Führungsspielern von Bayer Leverkusen.
Jonathan Tah (l.) zählt zu den Führungsspielern von Bayer Leverkusen. Foto: Getty

Bayer 04 Leverkusen spielte am Samstagnachmittag 1:1 beim FC Bayern, allerdings war für den Tabellendritten der Bundesliga auch ein Sieg möglich. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane vergab jedoch zahlreiche Chancen.

"Der Ärger war natürlich extrem groß, aber du musst positiv bleiben", erklärte Bayer-Verteidiger Jonathan Tah bei Sky die Einstellung der Mannschaft zur Halbzeit, nachdem sie im 1. Durchgang durchaus drei Tore hätte erzielen können. Tah führte aus: "Wir haben eine junge Mannschaft, da darf man keinen runtermachen, sondern wir mussten uns gegenseitig pushen. Wir haben vorher gesagt, dass wir leiden müssen. Das haben wir bis zum Ende gemacht, das war nicht einfach, denn es ist nicht unsere Art zu spielen."  

"Heute geht etwas"

Tah-Teamkollege Kerem Demirbay, dessen Freistoßflanke Bayerns Thomas Müller zum 1:1 ins eigene Tor gelenkt hatte, betonte, dass der Ausgleich der Mannschaft "definitiv noch einmal einen Push gegeben" habe. Ohnehin sei das Team von einem erfolgreichen Auftritt in München überzeugt gewesen: "Wir haben vor dem Spiel schon gesagt, dass heute etwas geht und dass wir eine sehr gute Mannschaft sind, die sich nicht verstecken muss. In den ersten 15 Minuten haben wir uns schwergetan, haben aber dann durch das 1:1 noch einmal Energie bekommen", so der Offensivakteur. 

Hradecky einsichtig

Dass die Bayern nach einer Ecke durch Niklas Süle in Führung gegangen waren, war auch die Verantwortung von Leverkusen-Keeper Lukas Hradecky. Der Bayer-Keeper war im Strafraum nicht konsequent zur Sache gegangen. Zum Gegentor erklärte Hradecky: "Das war nicht optimal. Ich bin nicht an den Ball gekommen. Am Ende des Tages ist das mein Tor."

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Daniel Michel  
05.03.2022