FSV-Coach

Svensson: So will Mainz "Urgewalt" Haaland und BVB stoppen

Bo Svensson geht mit seinen Mainzern sehr entschlossen in das Duell mit dem BVB. Foto: Imago

Der FSV Mainz 05 trifft am Sonntag in der Bundesliga auf Borussia Dortmund. Laut der Svensson-Tabelle ein Duell auf Augenhöhe, aber Mainz-Coach Bo Svensson warnt vor den Qualitäten des BVB - nicht erst nach dem DFB-Pokalsieg.

Seitdem Bo Svensson Trainer des FSV Mainz 05 holten die Rheinhessen 30 Punkte. Borussia Dortmund holte im gleichen Zeitraum nur drei Punkte mehr. "Weil Dortmund zwischendrin auch eine schlechtere Phase hatte, wo sie einige Spiele auch nicht gewonnen haben. Wir haben eigentlich ziemlich konstant gepunktet", erklärte Svensson auf Nachfrage von fussball.news, warum es in jener Wertung so eng zwischen beiden Klubs zugeht. Gleichzeitig betonte der Däne aber auch: "Wenn man die letzten sechs, sieben Spiele sieht, hat Dortmund fast jedes Spiel gewonnen und teilweise auch souverän. Die Formtendenz ist schon nicht so schlecht."

Haaland stoppen "geht nur im Verbund"

Die Formkurve bei Erling Haaland zeigt nach seinen beiden Treffern für Borussia Dortmund im Pokalfinale gegen RB Leipzig (4:1) auch nach oben. Wie die Rheinhessen die norwegische "Urgewalt" stoppen wollen, wurde Svensson deshalb gefragt. "Ich habe das Gefühl, ich bekomme jede Woche diese Frage", entgegnete er. "Letzte Woche war es Andre Silva, davor war es Lewandowski. Und ich sage auch immer das Gleiche: Es gibt nicht einen Spieler, der Haaland alleine stoppen kann. Wenn man das denkt, kriegt man Probleme. Das geht nur im Verbund. Haaland hat extreme Stärken, aber auch ein paar Sachen, die er nicht so macht", erklärte der Mainzer Coach.

Keine Kater-Stimmung beim BVB

Dass Borussia Dortmund nach dem Pokalsieg gegen RB Leipzig und einer Party bis tief in die Nacht am Sonntag mit Kater-Stimmung in Mainz ankommen wird, glaubt Svensson derweil nicht: "Ich glaube nicht, dass das ein Vorteil für uns ist. Sie wissen genau, was auf dem Spiel steht. Ob sie bis 2 oder 4 Uhr gefeiert haben, so wie ich sie wahrnehme, gibt das brutales Selbstvertrauen. Alle Jungs wollen auch Champions League spielen nächstes Jahr. Wir werden eine hochmotivierte Dortmunder Mannschaft hier erleben

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Benjamin Heinrich  
15.05.2021