Einigung auf Sanktionen

Englische Super-League-Klubs zahlen Entschädigung an Premier League

Chelsea und Manchester City zählten zu den Vereinen, die eine Super League wollten.
Chelsea und Manchester City zählten zu den Vereinen, die eine Super League wollten. Foto: Imago

Mit dem FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Arsenal, Tottenham Hotspur und dem FC Chelsea verfolgten sechs Klubs aus England die Absicht, an einer europäischen Super League teilzunehmen. Nach dem gescheiterten Vorhaben erklären sich die genannten Teams nun offenbar dazu bereit, eine Entschädigung an die Premier League zu zahlen.

Im April sorgen zwölf europäische Top-Klubs mit der Gründung einer europäischen Super League für Aufsehen. Da der Fan-Aufstand jedoch derart groß war, entschieden sich mitunter der FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Arsenal, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea für den vorzeitigen Austritt. Dennoch hat das gescheiterte Vorhaben Konsequenzen.

England-Klubs einigen sich auf (mögliche) Sanktionen

Wie der britische Sky-Reporter Mark Kleinman via Twitter vermeldet, hätten sich die sechs Vereine aus England darauf geeinigt, gemeinsam über 20 Millionen Pfund als Entschädigung an die Premier League zu zahlen. Doch damit nicht genug: Sollten die genannten Mannschaften in der Zukunft doch noch an einer Super League oder einem ähnlichen Projekt teilnehmen, so würden für jeden Verein über 20 Millionen Pfund Strafe sowie ein Punktabzug in der Premier League in Höhe von 30 Punkten fällig werden.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
09.06.2021