Wie lange wartet Juventus?

Suarez-Abschied von Barca: Ein Fall für die Anwälte?

Suarez ist bei Koeman nicht gefragt. Foto: MANU FERNANDEZ/POOL/AFP via Getty Images
Suarez ist bei Koeman nicht gefragt. Foto: MANU FERNANDEZ/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Barcelona hat am Samstag den ersten Test unter Neu-Trainer Ronald Koeman gewonnen. Luis Suarez gehörte dabei erwartungsgemäß nicht zum Aufgebot. Der Uruguayer soll den Klub verlassen, Juventus Turin würde ihn gern unter Vertrag nehmen. Bis es dazu kommt, liefern sich Barca und der Stürmer vielleicht einen Scheidungskrieg.

Die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet vom Unwillen des Routiniers, zugunsten der Katalanen auf die Einnahmen aus seinem letzten Vertragsjahr zu verzichten. Barca plante wohl ein gegenseitiges Entgegenkommen: Der Klub würde Suarez ohne Ablöse ziehen lassen, der Nationalspieler dafür auf ausstehende Gehälter verzichten. Diese Rechnung hat der entthronte spanische Meister dem Bericht zufolge ohne den Wirt gemacht. Womöglich aufgrund der unsanften Behandlung durch Koeman und auch eingedenk des Dramas um Busenfreund Lionel Messi soll Suarez aktuell nicht sonderlich erpicht darauf sein, seinen Abschied für Barca zu einem erträglichen Geschäft werden zu lassen.

Juventus denkt an Alternativen

Dem Sportblatt zufolge befinden sich im Hintergrund schon die Anwälte beider Parteien im Austausch, im Verlauf der Woche soll es zu einer Zusammenkunft kommen. Wenn dort die Probleme nicht beseitigt werden, dürfte Juventus langsam aber sicher auf Alternativen switchen. Laut italienischer Reporte stehen dabei weiterhin Edin Dzeko und Arkadiusz Milik auf dem Zettel. Mit Olivier Giroud gibt es zudem noch eine Art Notlösung für die Hinterhand. In Spanien aber wittern die Journalisten darin eine Nebelkerze, während Suarez das klare Objekt der Begierde bleibe.

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Lars Pollmann  
14.09.2020