Union mit anderer Meinung als Schalke

Streitthema Elfmeter: Für Hübner "klar", Fährmann "mit blauer Brille"

Im Vordergrund: Unions Florian Hübner kommt im Strafraum zu Fall, nachdem Schalkes Benjamin Stambouli ihn an den Schultern zu Boden drückte.
Im Vordergrund: Unions Florian Hübner kommt im Strafraum zu Fall, nachdem Schalkes Benjamin Stambouli ihn an den Schultern zu Boden drückte. (Foto: imago)

Das Duell zwischen Union Berlin und dem FC Schalke 04 endete torlos. Auch, weil beiden Teams ein Strafstoß verwehrt wurde. Die Ansichten, ob Elfmeter oder nicht, waren mal wieder unterschiedlich.

Es ging um zwei Situationen: Zum einen beklagte Berlins Florian Hübner, dass ihm kein Strafstoß zugesprochen wurde. "Ich kann gar nicht hochspringen, weil Benjamin Stambouli auf mir hängt. Ein klar Elfmeter in meinen Augen", kommentierte der beim Standard aufgerückte Innenverteidiger von Union Berlin nach der Partie bei Sky. Ralf Fährmann, Schalke-Keeper sah das etwas anders: "Fußball ist ein Kontaktsport, ein Männersport! Aber gut, in der Situation habe ich wahrscheinlich auch die blaue Brille auf."

Fischer: "Müßig darüber zu diskutieren"

Eine zweite Szene ereignete sich am Rande des Berliner Strafraums, als Amine Harit beim Schussversuch gehalten wurde. Doch auch für den FC Schalke 04 gab es keinen Elfmeter. Letztendlich durften beide Teams nicht vom Punkt ran. Union-Coach Urs Fischer löste dann die Diskussionen auf: "Es ist müßig über Dinge zu diskutieren, die nicht entschieden wurden. Wir haben genügend Torchancen gehabt, um dieses Spiel zu gewinnen." Für den FC Schalke 04 war das Remis ein gewonnener Punkt, während Union Berlin über zwei verlorene Zähler haderte.

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Tom Jacob  
13.02.2021