Freiburg-Trainer

Streichs flammender Impf-Appell: "Es geht einfach ums Überleben!"

Freiburgs Trainer Christian Streich fand deutliche Worte. Foto: Getty Images

Die 0:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt rückte für Christian Streich, Trainer des SC Freiburg, in den Hintergrund, als er über den wichtigsten angestrebten Sieg sprach: Den über das Coronavirus. Ein flammende Appell des 56-Jährigen. 

"Es wäre gut, wenn es von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, so klar kommuniziert wird, wie es ist: Es geht einfach ums Überleben und auch darum, dass Menschen, die schon ein fortgeschrittenes Alter haben, auch ein Recht haben weiterzuleben", sagte Freiburg-Coach Christian Streich nach dem 0:2 gegen Eintracht Frankfurt auf DAZN zur derzeit heiß geführten Impf-Debatte. Seine Forderung: "Das Wichtigste ist, dass jetzt von der Poltiik entschieden wird. Sonst wird der Graben extrem breit zwischen den Menschen. Die Menschen, die nicht geimpft sind, kommen immer mehr unter Druck."

"Leider kam der Wahlkampf dazwischen"

Streichs großer Wunsch in alldem ist, "dass es eine Solidarität gibt unter den Menschen. Das ist sehr, sehr wichtig. Dass man nicht nur sich selbst schützt, sondern den Anderen auch. Wenn viele Menschen darüber nachdenken, wären wir auf dem richtigen Weg." Andere Länder mit höheren Impfquoten machen es vor: "Es ist wichtig, dass wir da hinkommen. Sonst können wir diese Pandemie nicht beenden." Seine traurige Erkenntnis: "Alles, was im März, April, Mai und Juni von den seriösen Wissenschaftlern thematisiert worden ist, ist eins zu eins eingetreten. Leider kam der Wahlkampf dazwischen."

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Benjamin Heinrich  
21.11.2021