Trainer muss drei Stammkräfte ersetzen

Streich: "Verlieren mit Koch fußballerische Qualität" und Athletik

Streich ist als Tüftler gefragt. Foto: Sascha Steinbach/Pool via Getty Images
Streich ist als Tüftler gefragt. Foto: Sascha Steinbach/Pool via Getty Images

Der SC Freiburg ist durchaus gewohnt, seine besten Spieler in regelmäßigen Abständen zu verlieren. So hart wie im Sommer 2020 kommt es für die Breisgauer aber selten. Nach Alexander Schwolow und Luca Waldschmidt hat sich am Wochenende auch Robin Koch verabschiedet. Christian Streich weiß, wie sehr der Nationalspieler fehlen wird.

"Wir verlieren mit Robin Koch fußballerische Qualität und einen athletischen Spieler. Ähnlich wie bei Luca wird es schwierig, Robin eins zu eins zu ersetzen", zitiert die Badische Zeitung den Übungsleiter. Dabei geht es nicht nur um die unbestrittenen Fähigkeiten der beiden jüngsten Freiburger A-Nationalspieler. Sondern nicht zuletzt auch um ihre Vielseitigkeit. Waldschmidt konnte im Angriff alle Rollen bekleiden, Koch spielte wahlweise in der Innenverteidigung oder auf der Sechs. Während zumindest zahlenmäßig der Verlust des Innenverteidigers aufzufangen ist, sieht Streich eine Reihe davor Bedarf.

Einnahmen können nicht komplett reinvestiert werden

"Uns fehlt momentan im Mittelfeld mindestens noch ein Spieler", so der dienstälteste Coach der Bundesliga bestimmt. Immerhin hat Freiburg durch die hohen Einnahmen für Koch, Schwolow und Waldschmidt genug Budget, um eine sinnvolle Verstärkung an Land zu ziehen. Allerdings weiß dies auch jeder potenziell abgebende Verein, die Preise für Freiburg werden steigen. "Wir müssen zusehen, dass die Bilanz am Ende wieder so ist, dass wir uns nicht verschulden müssen", zitiert die Süddeutsche Zeitung Streich derweil. Die Transfer-Einnahmen können nicht voll reinvestiert werden, sollen vielmehr auffangen, was durch Geisterspiele verloren gegangen ist und weiter verloren geht.

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Lars Pollmann  
01.09.2020