Gladbach lacht zuletzt

Streich und Rose akzeptieren VAR-Regel - dennoch gibt's Kritik vom Fohlen-Coach

Zwei Trainer unter sich: Gladbach-Coach Marco Rose (l.) und Freiburgs Christian Streich.
Zwei Trainer unter sich: Gladbach-Coach Marco Rose (l.) und Freiburgs Christian Streich. (Foto: imago)

Ein Herzschlagfinale beendete die Partie zwischen Borussia Mönchengladbach und dem SC Freiburg. Der vermeintliche späte Ausgleich der Gäste wurde vom Videoschiedsrichter (VAR) zurückgenommen. Nachdem die Freiburger schon einen Punkt in Aussicht hatten, duften die Gladbacher zuletzt lachen.

Aus dem Borussia Park berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

In der fünften Minute der Nachspielzeit rollte eine letzte Angriffswelle der Gäste an. Über mehrere Passwege landete der Ball bei Keven Schlotterbeck, der zum vermeintlichen 2:2-Ausgleich traf. Während die Spieler des SC Freiburg im Kreis jubelten und Christian Streich auf der Trainerbank seinen Emotionen freien Lauf ließ, reklamierte die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach eine Abseitssituation. Der VAR prüfte und kam zu der Entscheidung, dass tatsächlich Freiburgs Lucas Höler bei der Entstehung in der verbotene Zone stand. Es blieb beim 2:1 für die Fohlen.

Streich: "Wahrscheinlich ist das dann halt so"

"Am Ende wird das Ding doch noch abgepfiffen. Wahrscheinlich ist das dann halt so. Auch wenn fünf Pässe dazwischen sind", ärgerte sich ein enttäuschter SCF-Coach Streich auf der anschließenden Pressekonferenz. Auf fussball.news-Nachfrage, ob er an der Regelauslegung etwas ändern wolle, antwortete der 55-Jährige nur: "Ist zu akzeptieren." Auch Gladbach-Coach Marco Rose kann mit der Bestimmung, dass der VAR mehrere Pass-Stafetten in die Tor-Entstehung mit einbeziehen darf, leben.

Rose fordert Umdenken bei Schiri-Assistenten

Dennoch gab es vom Trainer von Borussia Mönchengladbach Kritik. "Das war eine klare Abseitsposition", richtete sich der Umnut von Rose in Richtung des Schiedsrichter-Assistenten, der nicht die Fahne gehoben hatte. "Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass wir alles erstmal laufen lassen, bis irgendwas passiert, und dann pfeifen wir", erklärte Rose. Bei einem sofortigen Pfiff wäre nämlich der Torschuss und die damit verbundene Aufregung gar nicht erst aufgekommen.

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Tom Jacob  
04.04.2021

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