Vor Pokal-Kracher

Streich: "So wahnsinnig freuen tue ich mich nicht"

Streich will mit Freiburg erneut ins DFB-Pokal-Finale. Foto: Matthias Hangst/Getty Images
Streich will mit Freiburg erneut ins DFB-Pokal-Finale. Foto: Matthias Hangst/Getty Images

Der SC Freiburg empfängt am Dienstagabend (20.45 Uhr) RB Leipzig im DFB-Pokal-Halbfinale. Trainer Christian Streich verspürt vor Spielbeginn vor allem eines: Anspannung.

"Man freut sich schon, aber es ist so ambivalent bei mir. So wahnsinnig freuen tue ich mich nicht", erklärte Christian Streich vor Anpfiff des DFB-Pokal-Halbfinales zwischen dem SC Freiburg und RB Leipzig beim ZDF. Der Freiburger Coach meinte: "Ich bin eher unter Druck." Seine Mannschaft will er jedenfalls richtig auf das Spiel gegen die Sachsen eingestellt haben. "Ich habe ihnen noch ein paar Bilder gezeigt und mit ihnen gesprochen. Es geht relativ schnell bei uns kurz vor dem Spiel. Und dann kicke me halt", so Streich.

"Leipzig hat das Glück, dass die ganzen Top-Spieler zurück sind"

Welche Bilder er genau zeigte, verriet er nicht. Das Siegtor von Lucas Höler im Viertelfinale gegen den FC Bayern soll es jedoch nicht gewesen sein. Dass es gegen die Leipziger schwer werden wird, ahnt Streich indes. "Leipzig hat das Glück, dass die ganzen Top-Spieler zurück sind. Und das ist natürlich für Leipzig gut", erklärte er und betonte: "Wir müssen schauen, dass wir das verteidigt kriegen und mit unseren Stärken mithalten können." Ob es Freiburg gelingt, wird sich erweisen. Nach der Niederlage im DFB-Pokal-Finale im Vorjahr würden sich die Breisgauer gegen die Leipziger gerne rächen.

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Adrian Kühnel  
02.05.2023