Freiburg

Streich fordert vor BVB-Spiel "Frustrationstoleranz"

Streich holte im Februar seinen ersten Sieg gegen Dortmund. Foto: Imago
Streich holte im Februar seinen ersten Sieg gegen Dortmund. Foto: Imago

Der SC Freiburg empfängt am Samstag Borussia Dortmund zum 2. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison. Das Breisgau war für die Schwarzgelben über viele Jahre eines der liebsten Reiseziele, zuletzt aber gelang Christian Streich der erste Sieg über den BVB.

Beim 17. Anlauf des Kultcoachs Anfang Februar holte der Sportclub einen 2:1-Erfolg. Dennoch sind die Rollen vor dem neuerlichen Aufeinandertreffen natürlich klar verteilt. Es sei "ein Spiel, in dem wir nicht so viel zu verlieren haben, wenn wir da positiv rangehen", sagt Streich am Donnerstag in der Spieltagspressekonferenz. Der mit weitem Abstand dienstälteste Cheftrainer der Bundesliga ist nach eigener Aussage selbst "gespannt", wie Freiburg mit dem Favoriten Dortmund umgehen werde.

"Wir wollen auf jeden Fall auch mutig spielen"

"Die Wellen, die immer wieder auf uns zukommen werden, müssen wir brechen. Das wird eine große Aufgabe. Da brauchen wir Frustrationstoleranz", erklärt Streich. Anschauungsunterricht für Freiburg gab es dabei unter der Woche im DFL-Supercup, wenngleich der FC Bayern natürlich eine andere individuelle Qualität mitbringt als der Sportclub. "München hat Dortmund zu Fehlern gezwungen. Wir wollen auf jeden Fall auch mutig spielen und in bestimmten Situationen ins Pressing gehen", sagt Streich.

Bei Eggestein-Debüt "alles möglich"

Dabei sei volle Überzeugung notwendig, um den BVB nicht fahrlässig dazu einzuladen, die erste Linie zu überspielen. Angesichts des horrenden Tempos der Offensivabteilung um Stürmerstar Erling Haaland will Streich vermeiden, dass die Dortmund-Lawine auf seine Abwehrreihe zuläuft. Absichern könnte sie aus dem Mittelfeld erstmals Neuzugang Maximilian Eggestein. Es sei "alles möglich", sagt Streich zum Einkauf von Werder Bremen. Auch, dass er gleich in die Startelf rückt.

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Lars Pollmann  
19.08.2021