Freiburg-Coach mit Ironie

Streich: "Dachte immer es muss ein Foul geben, heute heißt es Kontakt"

SC Freiburg-Coach Christian Streich (l.) im Austausch mit Schiedsrichter Felix Zwayer (r.).
SC Freiburg-Coach Christian Streich (l.) im Austausch mit Schiedsrichter Felix Zwayer (r.). (Foto: imago)

Christian Streich, Trainer des SC Freiburg, fällt es nur schwer, die aktuellen Elfmeter-Entscheidungen zu verstehen. Besonders bitter in seinem jüngsten Fall, als RB Leipzig mit einem verwandelten Strafstoß die Partie entschied.

Es war eine Schlüsselszene zum Ausgang der Partie: Als die Roten Bullen gegen den SC Freiburg lediglich mit 1:0 führten, holte Leipzigs Christopher Nkunku gegen Freiburgs Nicolas Höfler einen schmeichelhaften Elfmeter raus, den Marcel Sabitzer (70.) letztlich trocken zum 2:0 verwandelte. Der 3:0-Entstand durch Angelino (89.) war dann nur noch Formsache.

Streich: "Heutzutage heißt es Kontakt"

Schon während der Partie konnten die Freiburger die Elfmeter-Entscheidung nur schwer nachvollziehen, und auch nach der Begegnung blieb das vermeintliche Foul ein Thema. "Ich dachte immer es muss ein Foul geben, heutzutage heißt es Kontakt", äußerte sich SCF-Coach Streich im ZDF in gewohnter ironischer Manier über den Pfiff von Schiedsrichter Felix Zwayer. 

Video-Assistent griff nicht ein

Foul oder nicht Foul? Gefühlt schon immer scheiden sich die Geister bei fraglichen Strafstoß-Entscheidungen. Da auch der Video-Assistent nicht ins Geschehen eingriff, musste Streich und sein Team aus dem Breisgau den Beschluss des Elfmeters so hinnehmen. Der 55-Jährige nahm somit zur Kenntnis, dass auch nur "ein Kontakt" im Strafraum ausreiche.

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Tom Jacob  
08.11.2020