1:1 zwischen Gladbach und SGE

Trotz Achterbahnfahrt: Stindl lobt "ordentliches bis gutes Auswärtsspiel"

Frankfurt und Gladbach haben sich mit einem 1:1 getrennt. Foto: Getty Images.
Frankfurt und Gladbach haben sich mit einem 1:1 getrennt. Foto: Getty Images.

Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach haben sich am Sonntag mit 1:1 getrennt. Fohlen-Kapitän Lars Stindl erlebte ein ansehnliches Spiel, haderte allerdings mit der Chancenverwertung.

Wenige Tage nach dem Einzug ins Europa-League-Finale stand für Eintracht Frankfurt wieder der Bundesliga-Alltag im Programm. Borussia Mönchengladbach erlebte den besseren Start und ging nach vier Minuten durch Alassane Plea in Führung, nach 30 Minuten fanden die Frankfurter dann besser ins Spiel, kamen jedoch kaum zu gefährlichen Abschlüssen. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine Partie mit Chancen auf beiden Seiten, wenngleich die Borussia die gefährlicheren Möglichkeiten hatte. Dass keine davon im Netz landete, rächte sich in der 66. Minute, als Goncalo Paciencia den Ausgleich erzielte. In der 89. Minute traf Daichi Kamada sogar zum vermeintlichen 2:1, das wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen wurde.

Stindl: "Es hatte ganz viele verschiedene Phasen"

Entsprechend erlebte Lars Stindl ein Spiel mit Höhen und Tiefen, das die Borussia seiner Ansicht nach für sich hätte entscheiden müssen: "Es war ein ordentliches bis gutes Auswärtsspiel. Es hatte ganz viele verschiedene Phasen: Die erste halbe Stunde geht an uns, wir sind gut eingekommen und gehen in Führung, wir kontrollieren das Spiel. Dann kommen die Frankfurter besser ins Spiel und haben gefährliche Standards. Nach der Pause kommen wir endlich mal gut raus, machen vieles richtig, bloß fehlt das Tor", sagte Stindl bei DAZN und ergänzte: "Dann kriegen wir durch einen Sonntagsschuss, der nicht gut verteidigt wurde, den Ausgleich, dann bekommt Frankfurt Übergewicht. Trotzdem hatten wir drei, vier richtig gute Möglichkeiten, die wir machen müssen, um das Spiel zu gewinnen."

"...das müssen wir nächstes Jahr besser machen"

Aufgrund der Punkteteilung verpasst Gladbach erstmals seit der Saison 2010/11 einen einstelligen Tabellenplatz, Rang zehn ist für Adi Hütter und die Seinen das Maximum. Um in Zukunft weiter oben mitzuspielen, gelte es, die Konsequenz im letzten Drittel zu erhöhen, sagte Stindl: "Es ist ärgerlich, dass wir das Ding nicht früher zumachen, aber das ist unser Manko dieses Jahr. Das müssen wir analysieren und nächstes Jahr besser machen, um eine bessere Runde zu spielen."

Florian Bajus  
08.05.2022