Gladbach verliert auch in Augsburg

Stindl: "Am Ende des Tages kommt es darauf an, zu gewinnen"

Lars Stindl im Zweikampf mit Felix Uduokhai (v.l.). Foto: Imago
Lars Stindl im Zweikampf mit Felix Uduokhai (v.l.). Foto: Imago

Auch in Augsburg konnte Borussia Mönchengladbach nicht gewinnen. Lars Stindl ärgerte sich über die vielen vergebenen Torchancen - und über seinen verschossenen Elfmeter.

26 Torschüsse feuerte Borussia Mönchengladbach am Freitagabend gegen den FC Augsburg ab, die Ausbeute ließ mit einem erzielten Treffer durch Florian Neuhaus (68.) aber zu wünschen übrig. Die Gastgeber waren deutlich effizienter, trafen bei zehn Torschüssen dreimal und landeten einen wichtigen 3:1-Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Stindl entschuldigt sich für verschossenen Strafstoß

Die Borussia verliert die Europapokalplätze weiter aus den Augen, Platz sechs ist vor den Spielen der Konkurrenz am Samstag und Sonntag sechs Punkte entfernt. Noch bitterer ist die Niederlage allerdings, weil die Mannschaft einen besseren Eindruck hinterlassen hat als in den vergangenen Wochen: "Wir haben sehr, sehr viel richtig gemacht, gerade in der ersten Halbzeit", sagte Lars Stindl bei DAZN. Unbeteiligt war der Kapitän an den vergebenen Chancen nicht, in der 38. Minute verschoss er beim Stand von 0:0 einen Strafstoß. "Das tut mir leid für die Truppe, weil wir so viel investiert haben, uns einfach nicht belohnt haben", sagte Stindl.

Keine Gedankenspiele mit der Tabelle

Trotz der Leistungssteigerung weiß der Kapitän: "Am Ende des Tages kommt es darauf an, die Spiele zu gewinnen. Da hinken wir richtig hinterher." Statt eine Aufholjagd zu starten, sei nach der sechsten Pflichtspielniederlage in Folge wichtig, wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern: "In der Liga brauchen wir uns mit Gedanken, was die Tabelle betrifft, nicht befassen. Es ist unser primäres Ziel, ein Spiel zu gewinnen."

Florian Bajus  
13.03.2021

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