"Der Markt ist schwer", aber ...

"Stillstand ist immer Rückschritt": Boldt denkt an Winter-Transfers

Boldt hält Augen und Ohren offen. Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images
Boldt hält Augen und Ohren offen. Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Der Hamburger SV verbringt den Jahreswechsel auf einem direkten Aufstiegsplatz der zweiten Bundesliga. Die Rothosen haben zuletzt eine fünf Spiele währende Herbst-Depression mit drei Siegen am Stück überwunden. Dennoch denkt Jonas Boldt daran, die Mannschaft für den Marathon im Jahr 2021 noch zu verstärken.

21 Spiele, vielleicht auch 23, wenn es in die Relegation geht, sollen zwischen dem HSV und der Rückkehr ins Oberhaus stehen. An und für sich scheint der Kader, den Daniel Thioune für dieses Unterfangen zur Verfügung hat, stark genug. "Als ambitionierter Zweitligist hast du auch Luft nach oben", zitiert die Hamburger MOPO Sportchef Boldt dennoch. "Wenn sich etwas ergibt, was wir für sinnvoll halten, dann schlagen wir zu."

"Wir halten die Ohren und Augen offen"

Dem Vernehmen nach sind dabei keine großen Sprünge denkbar, vielmehr eine Leihe, um den Kader punktuell zu verstärken. "Stillstand ist immer Rückschritt. Wir halten die Ohren und Augen offen", so Boldt. Zwingend rechnen sollte beim HSV aber niemand damit, dass im Januar ein neuer Spieler aufschlägt. "Der Markt ist schwer", sagt Boldt über das Winter-Transferfenster. Und eigentlich haben die Hamburger eher zu viele als zu wenige Profis im Aufgebot. Sollte es Abgänge geben, könnte dies Platz schaffen, im Kader und im Portemonnaie.

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Lars Pollmann  
27.12.2020