Neuzugang in der Kritik

"Stellen uns voreinander": Müller nimmt Mane in Schutz

Thomas Müller schützt Sadio Mane.
Thomas Müller schützt Sadio Mane. Foto: Getty Images

Die Trefferflaute von Sadio Mane setzt sich beim FC Bayern München weiter fort. Thomas Müller will nicht den Stab über seinen Kollegen brechen.

"Wir müssen dieses persönliche Fass nicht aufmachen", sagte Thomas Müller im Gespräch mit dem Aktuellen Sportstudio. Sadio Mane enttäuschte im Duell zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München. Der zu Saisonbeginn noch so leichtfüßig agierende Senegalese befindet sich in einer Formkrise. Müller vermied Schuldzuweisungen: "Ich würde wahrscheinlich auch ähnliche Fragen stellen. Aber da stellen wir uns voreinander." In der Tat lag es nicht alleine an Mane, dass der FC Bayern am siebten Spieltag erstmals verloren hat.

Müller schützt Mane

Mane laufe aber nicht "neben der Spur". Das Problem hat er nicht alleine. "Es stehen genügend Spieler auf dem Platz, die Tore erzielen können. Jeder von uns hatte mindestens eine Situation, in der er treffen kann oder muss", kritisierte Müller. Die Diskussionen nach dem Abgang von Robert Lewandowski verstummen somit nicht. Den Münchnern fehlt aktuell die nötige Durchschlagskraft. Galt das 1:1 am vierten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach noch als Ausrutscher, setzte sich der Trend seitdem fort. Der Knoten - er muss bald wieder platzen.

Florian Bolker  
18.09.2022