Im Sommer 2013

Statt Dortmund: Ginter wäre beinahe zum FC Schalke gewechselt

Matthias Ginter stand 2013 fast vor einem Wechsel zum FC Schalke. Foto: Getty Images.
Matthias Ginter stand 2013 fast vor einem Wechsel zum FC Schalke. Foto: Getty Images.

Über den SC Freiburg und Borussia Dortmund landete Matthias Ginter im Sommer 2017 bei Borussia Mönchengladbach. Hätte sich der Innenverteidiger anstelle des BVB für den FC Schalke 04 entschieden, hätte seine Karriere womöglich einen anderen Verlauf genommen.

Von 2005 bis 2014 spielte Matthias Ginter für den SC Freiburg. Bei den Schwarzwäldern feierte der deutsche Nationalspieler den Durchbruch im Profi-Bereich und brachte sich bei mehreren Top-Klubs auf den Zettel. Nach dem WM-Triumph in Brasilien folgte der Schritt zu Borussia Dortmund, drei Jahre und 102 Pflichtspiele später wanderte Ginter zu Borussia Mönchengladbach weiter, wo er zum unumstrittenen Abwehrchef aufgestiegen ist.

Ginter verrät: "Es gab 2013 Kontakt zu Schalke"

Beinahe wäre der 27-Jährige allerdings zum BVB-Rivalen Schalke 04 gewechselt: "Es gab im Jahr 2013 Kontakt zum FC Schalke 04. Damals habe ich noch in Freiburg gespielt", berichtete Ginter laut Sport1 bei der Präsentation des Buches "Das Runde lehrt das Leben" von Ingo Anderbrügge, der von 1984 bis 1988 für Dortmund und von 1988 bis 2000 für Schalke gespielt hat. "Ich habe dann für mich entschieden, noch ein weiteres Jahr in Freiburg zu bleiben. Anschließend bin ich nach Dortmund gewechselt", so Ginter.

Wohin geht Ginters Reise?

Wie seine nächste Station lauten wird, ist unklar. Der Vertrag in Mönchengladbach endet im kommenden Sommer, zahlreiche Klubs wurden als Interessenten gehandelt, darunter der FC Bayern. In Gelsenkirchen dürfte Ginter jedoch nicht mehr landen, Königsblau ist in der vergangenen Saison in die 2. Bundesliga abgestiegen und kämpft mit enormen wirtschaftlichen Defiziten.

Florian Bajus  
14.11.2021