Freiburg im Form-Tief

Statistik: Streichs schwächster Saisonstart seit dem Wiederaufstieg

Christian Streich ist die neunte Saison beim SC Freiburg im Amt.
Christian Streich ist die neunte Saison beim SC Freiburg im Amt. Foto: Pool/Clemens Bilan - Pool/Getty Images

Für den SC Freiburg gab es am vergangenen Samstag eine bittere 0:3-Pleite bei RB Leipzig. Die Breisgauer stehen nach dem siebten Spieltag mit mageren sechs Punkten auf dem 14. Tabellenrang. Cheftrainer Christian Streich liefert bis dato seinen schwächsten Start seit dem Wiederaufstieg zur Saison 2016/17.

Nach zwischenzeitlicher, einjähriger Präszenz in der 2. Bundesliga spielt der SC Freiburg seit der Saison 2016/17 wieder in der 1. Bundesliga. Doch die aktuelle Spielzeit läuft bis zum siebten Spieltag historisch schwach. Christian Streich und seine Truppe haben bislang nur einmal gewonnen, dreimal Remis gespielt und bereits drei Partien verloren. Zudem zeigte sich der SCF bislang mit acht Treffern harmlos vor dem Tor, kassierte wiederum schon 16 Gegentreffer und hat daher nur sechs Zähler geholt. Bis zum aktuellen Saisonzeitpunkt waren die Freiburger in puncto Gegentreffer und Punkteausbeute seit dem Wiederaufstieg noch nie schlechter.

Streich in seiner Amtszeit nur zweimal schlechter

Christian Streich ist seit November 2011 im Amt und seither gab es mit der Saison 2013/14 (drei Punkte) und 2014/15 (fünf Punkte) nur zwei Spielzeiten, wo seine Punkte-Bilanz nach sieben Bundesliga-Spielen noch schlechter war. Doch sonderlich verwunderlich ist das Tief des SC Freiburg zu Saisonbeginn nicht. Immerhin wurden vor Start der neuen Spielzeit mit Robin Koch (Leeds United) und Luca Waldschmidt (Benfica) zwei Nationalspieler abgegeben - mit Alexander Schwolow (Hertha BSC) zudem ein weiterer Leistungsträger. Adäquate Nachfolger blieben aus.

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Adrian Kuehnel  
10.11.2020