Formtief

Statistik-Alarm: Gladbach-Profis weisen schwache Lauf- und Zweikampfwerte auf

Borussia Mönchengladbach sucht noch nach seiner Form.
Borussia Mönchengladbach sucht noch nach seiner Form. Foto: Getty

Coach Marco Rose änderte vergangene Saison den Spielstil von Borussia Mönchengladbach deutlich. Dazu zählte eine erhöhte Anzahl an Sprints, um das Gegenpressing perfekt umzusetzen. Die aktuelle Spielzeit ist gerade mal zwei Spieltage jung - dennoch sollten nun alle Gladbacher in Alarmbereitschaft versetzt sein.

Es gehört zu den wesentlichen Elementen der Gladbacher, lauf- und sprintstark zu sein. Doch die Niederlage bei Borussia Dortmund (0:3) und das enttäuschende 1:1 gegen Union Berlin zeigen auf, dass die Borussia-Profis offenbar auch körperlich noch nicht auf ihrem Top-Level angekommen sind. Mit insgesamt 407 Sprints belegen die Gladbacher nur Platz 15 in dieser Statistik-Kategorie. Zum Vergleich: Die Spieler von Bayer Leverkusen haben bereits 541 Sprints absolviert.

Letzter in der Zweikampfwertung

Auch bei den intensiven Läufen und der gesamten Laufdistanz über ein Spiel ist Gladbach jeweils nur Zehnter. Beim 1:1 gegen Union legten die Gäste drei Kilometer mehr als die Fohlenelf zurück. Bitter auch: Offenbar fehlt die Spritzigkeit, weshalb die Gladbacher sich auch bei den Zweikämpfen schwertun. Mit nur 187 gewonnenen Zweikämpfen bildet Gladbach das Schlusslicht der Bundesliga. Das Rose-Team muss derzeit viele erst kürzlich von Verletzungen genesene Profis wie Marcus Thuram ins Team wieder einbauen. Die Statistik macht deutlich: Vom "Rose-Ball", der die Gladbacher vergangene Saison in die Champions League geführt hat, ist die Mannschaft noch weit entfernt.

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Daniel Michel  
28.09.2020