Vor Start der Königsklasse

Stars und Sternchen: 10 spannende UCL-Debütanten

Tchouameni ist im Sommer zu Real gewechselt. Foto: Getty Images
Tchouameni ist im Sommer zu Real gewechselt. Foto: Getty Images

Ab Dienstagabend ertönt wieder die Champions-League-Hymne an den wichtigsten Schauplätzen der europäischen Fußballwelt. Die Gruppenphase der Saison 2022/23 startet unter anderem mit fünf deutschen Teams unter den 31 Startern, die Titelverteidiger Real Madrid nacheifern. Unter den Profis ist in mehrerlei Hinsicht Lionel Messi das Maß der Dinge.

Der Angreifer von Paris Saint-Germain geht als erfahrenster Spieler in die neue Saison, keiner hat mehr als seine 156 Partien im wichtigsten Klubwettbewerb der Welt auf dem Buckel. Mit 125 Toren ist er unter den in dieser Saison teilnehmenden Kickern unerreicht. Ein Ärgernis für Cristiano Ronaldo, der in beiden Kategorien noch besser dasteht als sein langjähriger Rivale (178 Spiele, 140 Tore), aber sich mit Manchester United nur in der Europa League verdingen darf. Während also Messi daran arbeiten kann, sich 'CR7' anzunähern, steht für zahleiche Stars und Sternchen in dieser Woche das Debüt in der Königsklasse an. fussball.news nennt zehn spannende Profis, die vor ihrem ersten Auftritt auf der ganz großen Bühne stehen.

Julian Alvarez, Manchester City

Bei den Skyblues überstrahlt der Raketenstart von Erling Haaland alles. Der Norweger macht die Champions League aber schon seit ein paar Jahren unsicher. Der Argentinier Alvarez hat bei fünf Einsätzen für seinen neuen Klub auch schon dreimal getroffen. Bei seiner ersten Startelfnominierung markierte er gleich einen Doppelpack.

Fabio Carvalho, FC Liverpool

Beim Finalisten der vergangenen Saison gibt es mit Calvin Ramsey und Carvalho nur zwei Profis, die erstmals in der Königsklasse aktiv sein werden. Der Mittelfeldmann kann sich aufgrund der vielen Verletzungen im Team von Jürgen Klopp gute Chancen auf große Spielanteile ausrechnen. Das gerade 20 Jahre alt gewordene Talent hat auch schon zwei Treffer in der Premier League erzielt.

Wesley Fofana, FC Chelsea

Der französische Abwehrmann war den Blues eine Ablöse von mehr als 80 Millionen Euro wert, obwohl er bis dato weder ein A-Länderspiel, noch einen Einsatz in der Champions League absolviert hat. Fofana steht schon deshalb unter Druck, sofort zu performen. Der Sieger von 2021 eröffnet dabei am Dienstagabend bei Dinamo Zagreb.

Randal Kolo Muani, Eintracht Frankfurt

Bei der Eintracht gibt es zahleiche Profis, für die es das erste Mal auf der größten Fußballbühne wird. Die Hessen haben sich mit dem Europa-League-Sieg qualifiziert. Daran hat Kolo Muani noch nicht mitgewirkt, dafür hat der Angreifer in den ersten Wochen bei der SGE schon mehr als angedeutet, ein potenzieller Top-Star zu sein. 

Filip Kostic, Juventus

Der serbische Flankengott hätte auch in Frankfurt bleiben können, um erstmals Champions-League-Luft zu schnuppern. Stattdessen entschied sich Kostic, der als bester Spieler der Europa League ausgezeichnet wurde, für den Wechsel zu Traumziel Juve. Dort darf er sich gleich zum Auftakt mit Messi und Co. im Prinzenpark messen.

Khvicha Kvaratskhelia, SSC Neapel

Nach fünf Spieltagen führt Napoli die Serie A an, was nicht zuletzt am Georgier mit dem für Italiener schier unaussprechlichen Namen liegt. Kvaratskhelia war an drei Saisonsiegen entscheidend beteiligt, bei zwei Remis blieb er ohne Torbeteiligung. Liverpool muss also am Mittwoch auswärts den 21-Jährigen Dribbelkünstler ausschalten. Leichter gesagt als getan.

Raphinha, FC Barcelona

Trotz seine erst 25 Jahre ist der Brasilianer in Europa schon herumgekommen, spielte unter anderem für Sporting aus Lissabon jedoch nie in der Champions League. Das darf Raphinha nun bei Barca an der Seite von Robert Lewandowski in einer Gruppe mit Inter Mailand und dem FC Bayern.

Nico Schlotterbeck, Borussia Dortmund

Aus diversen Gründen haben einige Neuzugänge des BVB bisher noch nicht richtig zünden können. Schlotterbeck hingegen wird allen Vorschusslorbeeren gerecht und ist schon nach wenigen Wochen ein Publikumsliebling bei den Schwarzgelben. Für den Abwehrmann wird die Königsklasse besonders wichtig: Beweist er sich hier, ist ihm womöglich ein Stammplatz bei der WM in Katar sicher.

Aurelien Tchouameni, Real Madrid

Wer zu Real wechselt, der kommt nicht zuletzt, um Erfolge in der Champions League zu feiern. Seit 2013/14 haben die Königlichen den Henkelpott fünfmal in die Lüfte recken dürfen. Stets dabei war Casemiro, der im Sommer zu Manchester United wechselte. Diese Lücke füllt Tchouameni in LaLiga schon beachtlich, jetzt steht er vor dem Debüt im Lieblingswettbewerb der Blancos.

Mathys Tel, FC Bayern

Mit einem Traumtor im DFB-Pokal hat der junge Franzose im Dress des Rekordmeisters bereits angedeutet, warum ihm das Potenzial zum Weltstar bescheinigt wird. Über kurz oder lang wird Tel von Julian Nagelsmann auch die Chance bekommen, sich in der Champions League zu beweisen. Mit bis April 2023 17 Jahren wird der Angreifer zu den jüngsten Spielern gehören, die im diesjährigen Wettbewerb zum Einsatz kommen.

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Lars Pollmann  
05.09.2022